Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren

Freitag, 11. März 2016

„Willkommen zu Hause, Amy“ von Britta Kummer





„Willkommen zu Hause, Amy“ ist eine wundervolle Familiengeschichte, die von Zuversicht, Mut, Liebe und dem Glauben an die eigene Kraft handelt.
Amy wurde mit einer Muskelschwäche in den Beinen geboren. Als sie drei Jahre alt war, gab ihre Mutter sie in ein Kinderheim, da sie der Aufgabe, eine behinderte Tochter großzuziehen, nicht gewachsen war.
Im Heim hat Amy aufgrund ihres Handicaps kein leichtes Leben. Sie wird von den Kindern gehänselt und drangsaliert. Ihr einziger Freund ist Mischlingshund Max, der immer an ihrer Seite ist.
Erst nach Jahren erfährt Amy Mitgefühl, denn Mary, eine Freundin der Heimleiterin, holt sie zu sich auf die Farm. Im Pferdestall findet sie den verängstigten Amigo. Schon bald stellt sich heraus, dass auch er das Vertrauen in die Menschen verloren hat.
Können Amy und Amigo einander helfen, ihr Misstrauen abzubauen?
Ausgezeichnet mit dem  „Daisy Book Award“

Karina-Verlag, 192 Seiten, ISBN: 978-3-99049-854-5 (Paperback)
ISBN: 978-3-99049-855-2 (Hardcover)

Erhältlich im Karina-Verlag Paperback und Hardcover und bei Amazon Paperback und Hardcover.
Trailer https://www.youtube.com/watch?v=DIZkTOjnU7g



„Willkommen zu Hause, Amy“ unterstützt ein kleines Mädchen, wo dringend Handlungsbedarf ist. Sie hat noch nicht viel vom Leben gehabt.
Tiziana wurde mit einem KATZENSCHREISYNDROM  (CRI-DU-CHAT-SYNDROM) geboren.
Sie hat in ihrem kleinen Leben schon viel mitgemacht. Mittels einer schweren OP musste ihr ein After gesetzt werden, da sie ohne diesen geboren wurde. Sie kann nicht selbstständig sitzen oder stehen, dafür bedarf es kostspieliger Stützen, auch für die Nacht, da sie sowohl an Muskel- als auch an Skelettschwäche leidet. Durch ständiges Erbrechen nimmt sie kaum zu und ist stark untergewichtig. Zudem kann sie nur Babybrei zu sich nehmen, wegen einer Fehlbildung des Kehlkopfes. Dies sind nur einige der vielen schweren Beeinträchtigungen.
Sie benötigt laufend Therapien, da auch die geistige und körperliche Entwicklung stark verzögert ist. Auch diese Kosten sind privat aufzubringen.
Tizianas Eltern lieben ihr Kind, aber finanziell ist es kaum zu schaffen.

 
Leseprobe Willkommen zu Hause, Amy
Eines Tages kam Vater sehr aufgeregt zu uns an den Reitplatz. »Ihr müsst sofort aufhören!«, rief er. »In den Nachrichten haben sie gesagt, dass uns ein Unwetter erwartet. So, wie der Himmel aussieht, haben sie recht.« Er wandte sich an Andy: »Bring die Pferde auf die Weide – da sind sie besser aufgehoben. Und seht zu, dass ihr so schnell wie möglich ins Haus kommt.«
Andy schaute ihn an, als könnte er nicht so richtig glauben, was er gerade gehört hatte. »Ich mache keinen Scherz!«
Er half mir vom Pferd, und damit es schneller ging, half Vater mit. Gerade als wir auf der Veranda ankamen, fing es an zu tröpfeln, und eine Viertelstunde später war das Gewitter schon direkt über uns. Grelle Blitze zischten über den Himmel, und der Donner war so laut, dass man zusammenzuckte.
»Hoffentlich passiert nichts!«, hörte ich Mutter sagen, doch noch bevor sie es ganz ausgesprochen hatte, schlug ein Blitz in die Scheune ein und alles stand in hellen Flammen. Sie rannte los. »Wir müssen versuchen, sie zu löschen!«, schrie sie. »Du bleibst hier!«, befahl sie mir, und schon rannten sie alle los.
Ich hörte nicht auf ihre Worte und fuhr ihnen hinterher. Ich wollte mithelfen, auch wenn ich nicht so genau wusste, wie. Max war an meiner Seite.
Als ich ankam, versuchte meine Familie, das wertvolle Sattelzeug und alles, was sie greifen konnten, nach draußen zu bringen. Ich war so froh, dass die Pferde sicher auf der Weide waren! Die Scheune zu löschen war unmöglich. Die Flammen und der Rauch wurden immer stärker. Meine Augen brannten und tränten. Ich hielt mich etwas abseits, damit ich meiner Familie nicht im Weg war.
»Bleib weg!«, schrie Mutter, und ich hörte auf sie.
Doch dann sah ich, wie ein Dachbalken sich löste – und so, wie ich es erkennen konnte, würde er genau dorthin fallen, wo Mutter stand! So schnell ich konnte, setzte ich meinen Rollstuhl in Bewegung. Ich konnte sie gerade noch erreichen, bevor er auf sie fiel. Ich nutzte die Geschwindigkeit des Rollstuhls aus, streckte meine Hände nach ihr aus und warf sie um. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde ich aus meinem Rolli geschleudert, und der herabstürzende Dachbalken traf mich an der Stirn.
Ich konnte noch hören, wie Mutter nach Andy und Vater rief, dann bekam ich nur noch mit, dass mich irgendjemand aus der brennenden Scheune zog, und dann wurde es dunkel um mich.
© Britta Kummer


„Willkommen zu Hause, Amy“ wurde im Januar 2016 mit dem Daisy Book Award ausgezeichnet. Der Kärntner Lesekreis „Lesefuchs“ vergibt in unregelmäßigen Abständen diese Auszeichnung für gute Kinder- und Jugendliteratur.
Es ist ein kleinerer Literaturpreis. Jedoch eine Auszeichnung, wo der Autor sehr stolz drauf sein kann, da die Konkurrenz unter den Kinder- und Jugendbuchautoren sehr groß ist. Vor allem wenn man bedenkt, dass Kinder dabei mit entscheiden dürfen. Schließlich sind sie es, die die Bücher lesen und denen sie gefallen müssen

  
Autorin
Britta Kummer wurde 1970 in Hagen (NRW) geboren und lebt heute im schönen Ennepetal. Als gelernte Versicherungskauffrau entdeckte sie im Jahre 2007 das Schreiben und seit dieser Zeit bestimmt es ihr Leben. Es macht ihr einfach großen Spaß, sich auf diese Art und Weise auszudrücken. Erst wurden ihre Werke im Bekanntenkreis herumgereicht und die Resonanz darauf war sehr positiv. Es dauerte nicht lange und schon hielt sie ihr 1. Buch „Willkommen zu Hause, Amy“ in ihren Händen.
Weitere Informationen finden Sie unter:

http://brittasbuecher.jimdo.com/
http://kindereck.jimdo.com/

Dienstag, 8. März 2016

“3×4 Pfötchen und das Netz der weißen Spinne” von Marion Mollenhauer und Ingrid Siano



Kurzbeschreibung/Klappentext:


Wir, drei kleine, freche, schlaue, niedliche Terrier, trippeln, rennen, purzeln und fliegen mit unseren 3×4 Pfötchen durch ein spannendes Abenteuer in Italien. Eigentlich wollen wir, zusammen mit unserer tierlieben Menschenfamilie, den Grafs, einen ruhigen Urlaub am sonnigen Comer See verbringen. Doch dann geschieht etwas Furchtbares und wir, die 3×4 Pfötchen werden in einen aufregenden Kriminalfall verwickelt …


Die italienischen Wörter, die in der Geschichte vorkommen, haben wir mit unserem guten italienischen Freund Nando zusammen im Anhang des Buches sowie des E-Books für euch übersetzt. So könnt ihr ganz nebenbei ein bisschen Italienisch lernen.
Die Schauplätze unseres Abenteuers findet ihr auf unserer Karte vom Comer See.

Kinder ab 8 Jahre. 
Erhältlich bei Amazon als E-Book und als Taschenbuch, bei ePub oder über die Homepage.


Leseprobe „3x4 Pfötchen und das Netz der weißen Spinne“
Auszug aus dem Kapitel „Nando und „Bello Italiano”:

„Autsch!!!“ Kaily schüttelte empört ihren Kopf, so dass ihre langen, goldenen Haare nur so flogen und die rote Schleife hin und her wippte. Sie streckte ihre kleine, schwarze Knopfnase
beleidigt in die Luft und würdigte ihr Gegenüber keines Blickes. Nando – sein Vater war ein richtiger Windhund, seine Mutter eine schöne Dalmatinerdame – beugte seinen Kopf ganz tief herunter. Treuherzig blickte er dem hübschen, kleinen Yorkshire-Terrier-Mädchen in die Augen. „Och, piccolina, sei nicht beleidigt. Ich habe doch nur ein bisschen an deinem süßen Mauseohr geknabbert.“ Kaily machte ganz schmale, wütend funkelnde Katzenaugen und giftete: „Geknabbert? Hallo …? Wenn du mit deinen großen Zähnen knabberst, fühlt es sich an, als wolltest du mir das Ohr abbeißen. Außerdem hast du meine Frisur durcheinander gebracht. Wenn Mariella das sieht, wird sie mich wieder stundenlang kämmen. Siehst du, da kommt sie
schon.“ Nando hatte das Mädchen schon entdeckt und rannte ihr freudig entgegen, während Kaily mit zierlichen, eleganten Schritten, wie eine Ballerina auf vier Pfoten, hinter ihm her trippelte. „Ciao, Nando, amico mio“, freute sich Mariella, die mal wieder, zusammen mit ihren Eltern und ihren drei Hunden, in dem hübschen Häuschen am Comer See Urlaub machte.


Auszug aus dem Kapitel „Eine merkwürdige Begegnung“:
Am Fähranleger in Varenna standen bereits mehrere Autos in zwei Warteschlangen. „Na, hoffentlich ist die Fähre groß genug, um alle Wagen mitzunehmen“. Rolf Graf sah besorgt auf seine Armbanduhr. „Die nächste Fähre geht eine Viertelstunde später. Das ist immer noch früh genug“, beruhigte ihn Frau Graf. In diesem Moment trat ihr Mann heftig auf die Bremse. Der Fahrer einer großen, protzigen Limousine, an deren Motorhaube die goldenen Buchstaben „CD“ prangten, versuchte sich in die kleine Lücke zwischen dem Auto der Grafs und deren Vordermann zu schieben. „Das hat der sich so gedacht“, sagte Mariellas Vater und ließ sein Auto millimeterweise vorrollen. Schließlich setzte die Limousine zurück und reihte sich hinter ihnen als letztes Auto in die Warteschlange ein. „Warum nicht gleich so?“, brummte Herr Graf. „Habt ihr die merkwürdigen Leute in dem Auto gesehen?“, fragte Mariella. „Die Frau auf dem Rücksitz trägt eine Pelzstola mitten im Juni und die Sonnenbrille des Chauffeurs hat Spiegelgläser.“ „Kleines, jeder kann sich so kleiden, wie er möchte. Das geht uns nichts an.“ Die Stimme von Mariellas Mutter hatte einen leicht tadelnden Unterton. Herr Graf schmunzelte und sagte: „Also, ich finde auch, dass der Chauffeur wie ein Mafioso aussieht.“
Mariella beugte sich zu der Hundebox hinunter und flüsterte: „Ich weiß zwar nicht genau, was ein Mafioso ist – aber er sieht merkwürdig aus.“ Laut sagte sie: „Ich glaube, die hatten auch ’nen Hund dabei.“ „Ach herrje“, seufzte Olivia. „Ein Mafia-Hund! Und direkt hinter uns in der Warteschlange! Das hat uns gerade noch gefehlt.“ „Das wissen wir doch noch gar nicht genau“, brummelte Barny, der noch ein kleines Nickerchen gemacht hatte. „Außerdem, was soll schon passieren, solange ich bei euch bin.“ Er reckte und streckte sich ausgiebig.


Auszug aus dem Kapitel „Das Netz der weißen Spinne“:
Barny robbte bereits wie ein Indianer auf den Höhlenausgang zu. Nach ein paar Biegungen wurde es etwas heller, und man konnte nach draußen sehen. Barny erschrak. In einiger Entfernung sah er Carlotta Dubiosa und Giovanni Grasso. Sie gingen genau auf die Höhle zu. So schnell er konnte, rannte Barny zurück. „Versteckt euch, sie kommen!“ rief er schon von weitem. „Aber ’ier ist weit und breit kein Versteck. Oh, Kaily, sie werden uns finden. Sie werden uns erst elendig ver’ungern lassen und dann ausstopfen“, schluchzte Lulu verzweifelt.
„Heult nicht, kommt mit“, Nando drängte die beiden ziemlich burschikos auf den linken Höhlengang zu, vor den Signora Tarantulla ihr kunstvolles Netz gesponnen hatte.
„Schnell, legt euch hin und versucht unter dem Spinnennetz hindurchzukriechen. Vielleicht bleibt es ganz.“ Kaily und Lulu schafften es, ohne dass die Spinnenfäden an ihrem Fell kleben blieben. Aber Nando war zu groß. Er riss ein gehöriges Loch in das Spinnennetz. Die dicke, weiße Spinne hatte dem Treiben misstrauisch zugesehen. Jetzt raste sie mit ihrem bösartigen Zischen heran. Doch bevor sie losschimpfen konnte, legte Nando ganz viel Charme in seine Stimme und bat: „Signora Tarantulla, es geht um Leben und Tod. Sie sind die beste und schnellste Spinnerin, die ich kenne. Prego, sie müssen das Netz in Sekundenschnelle reparieren. Sonst sind wir verloren.“ Er schaute sich nach Barny um. „Avanti, ragazzo, mach schnell!“ Barny schüttelte den Kopf. „Pass du auf die Mädchen auf. Ich werde die Ganoven ablenken.“


Autorenvita

Die Autorinnen Marion Mollenhauer und Ingrid Siano leben in Duisburg und Düsseldorf. Sie sind seit vielen Jahren befreundet, lieben das Schreiben, das Lesen, la dolce vita und das Reisen mit ihren Terriern. In ihrem Lieblingsreiseland Italien entstand am Comer See ihr Erstlingswerk, das spannende Kinderbuch “3×4 Pfötchen und das Netz der weißen Spinne”. Nachdem die “3×4 Pfötchen” zunächst als Taschenbuch veröffentlicht wurden, gründeten Marion Mollenhauer und Ingrid Siano die e-bookautoren. Auf ihrer Webseite www.e-bookautoren.de findet man alle bisher als E-Book veröffentlichten Werke.

Neben Büchern schreibt Marion Mollenhauer Essays für Fachzeitschriften und Blogbeiträge für diverse Internetportale. Ingrid Siano widmet sich neben dem Schreiben ihrer zweiten Passion, der Fotokunst. Zusätzlich erstellt und pflegt sie alle Internetpräsenzen der beiden Autorinnen. Marion Mollenhauer und Ingrid Siano betreiben folgende Websites incl. Blogs und sind auch bei Facebook und Twitter vertreten:

Dienstag, 1. März 2016

Qualmis Abenteuer von Michaela Knospe




Klappentext:

In die Schule geht der kleine Drache Qualmi gar nicht gern. Sein Lehrer ist gemein, die Mitschüler ärgern ihn und eigentlich will er kein böser, Feuer speiender Drache werden. Deshalb beschließt er, mit seinem Freund Gasor wegzulaufen. Doch damit fangen die Abenteuer erst an ...
Gasor wird entführt! Bei dem Versuch, ihn zu retten, begegnet Qualmi einigen seltsamen Gestalten, macht Zeitreisen mit dem RZÜ und lernt die Kleinaugen, auch als Menschen bekannt, kennen. Ob es ihm gelingt, den bösen Drachen Lavarus zu überlisten und Gasor zu befreien?
Eine fantasievolle und witzige Abenteuergeschichte für Groß und Klein.
erhältlich bei Amazon und dem Miko Verlag.


Leseprobe:



Vor ihm lag eine riesige Lichtung, auf der es nur so von den Wesen wimmelte, die er die ganze Zeit über gerochen hatte.
Solche Lebewesen hatte Qualmi noch nie gesehen.
Sie hatten Flügel, waren aber keine Vögel, denn sie hatten zusätzlich Arme und Beine. Ihre Klauen bestanden aus drei Gliedern, die am Ende wie Saugnäpfen aussahen. Ihre Köpfe waren etwas kantig und sie hatten kräftige, gefährlich aussehende Mäuler mit vielen spitzen Zähnen. Die Köpfe, Arme und Beine waren behaart und an ihrem Hinterteil hatten sie einen Schwanz, der aus Federn zu bestehen schien. Insgesamt hatten sie eine grünlichen Farbe.


Autorin: 

Michaela Knospe wurde 1960 in Trier geboren.
Seit fast zwanzig Jahren lebt sie in einem sehr schönen Ort im Hunsrück, direkt an der saarländischen Grenze, und arbeitet als Lehrerin an einer kleinen Grundschule.
In ihrer Freizeit ist sie oft mit ihren beiden Border-Collies Emma und Maxi unterwegs.
2012 gründete sie den Miko-Verlag Lesen&Kunst.
Sie schreibt bereits seit vielen Jahre Kinderbücher und so entstanden die Bücher „Qualmis Abenteuer“,Adele die fliegende Spitzmaus“ und die Buchreihe über den ängstlichen Piraten Käpten Schisshose. Daneben stammen aus ihrer Feder auch zwei buchbegleitende Theaterstücke für Kinder, sowie zwei Literaturprojekte zu ihren Büchern, die mit großem Erfolg an Schulen eingesetzt werden. Unter dem Pseudonym Beatrix Lohmann veröffentlicht sie auch Werke für ältere Leser. Neben den Büchern vertreibt Michaela Knospe über ihren Verlag auch selbst gemalte Bilder in Acryl und Lichtinstallationen.
Über Besucher auf ihren Verlagsseiten, www.miko-verlag.de, freut sie sich sehr.