Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren
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Sonntag, 14. März 2021

„Ostseeferien mit Rabauke und Biene“ von Anna Maria Kuppe

Klappentext

Ferien! Hurra! Zum ersten Mal verreisen Rabauke und Biene an die Ostsee.

Die unternehmungslustigen Kater sind ganz aufgeregt. Was werden sie da wohl alles erleben?

Munter erkunden die beiden Brüder die nähere Umgebung und genießen das süße Strandleben. Für die richtige Ferienstimmung ist gesorgt, denn der kleine Rabauke ist immer für einen Spaß zu haben.

Abwechslungsreiche Geschichten mit passenden Illustrationen.

Paperback, 88 Seiten, ISBN: 978-3-7526-8493-3, BoD - Books on Demand, Erscheinungsdatum: 24.02.2021

Altersempfehlung: 5-8 Jahre

Als Taschenbuch und E-Book

Erhältlich bei amazon

 Leseprobe für Ostseeferien mit Rabauke und Biene

Am nächsten Morgen schmieden Katzenmama und Katzenoma Pläne für die Ferientage.

„Es gibt so viel zu sehen hier auf Fehmarn“, meint Oma, die schon während der Fahrt immer mal wieder in ihrem Reiseführer geblättert hat.

Doch an ihrem ersten Ferientag wollen die vier es langsam angehen lassen. Bei einem schönen Spaziergang erkunden sie die Gegend. „Wow, das sind aber sehr schöne kleine Boote.“ Rabauke ist begeistert von dem Yachthafen, der sich am Südstrand befindet. „Fahren wir denn da auch mal mit?“, will der abenteuerlustige Rabauke wissen. Natürlich erahnt die kluge Katzenmama die Gedankengänge ihres kleinen Schelms und muss ihn leider enttäuschen. „Vielleicht später einmal.“

Seine gekräuselte Stirn zeigt ihr, dass er nicht so ganz einverstanden ist, aber es ist in Ordnung für den süßen Stubentiger. „Mama hat sicher Angst, dass wir da ins Wasser plumpsen“, flüstert der Rabauke seinem Bruder zu.

„Hm, das glaube ich auch, aber sie meint es wirklich nur gut mit uns. Würdest du denn nicht zu nah am Wasser stehen? Nur ein Windstoß und schwupps würdest du über Bord gehen.“ Biene denkt da etwas vernünftiger als der kleine Schelm.

Rabauke muss grinsen: „Nun, ich kann das nicht ausschließen.“ „Siehst du“, lächelt Biene zurück.

Einige Meter weiter kommen die vier an eine Stelle mit wunderbarem Blick auf die riesige Fehmarnsund-Brücke.

„Die sieht echt gewaltig aus“, findet der Rabauke und freut sich, dass er so ein großes Ding schon überquert hat.

Kurzvita:

Die gebürtige Rheinländerin erlernte seinerzeit den Beruf der Industriekauffrau. In einem Industrieunternehmen und in einer Sprachenschule konnte sie über vierzig Jahre Berufserfahrung sammeln. Seit ein paar Jahren befindet sich Anna Maria Kuppe nun im Ruhestand. Durch die große Trauer um ihre beiden geliebten Kater, die kurz hintereinander verstarben, entstand ihr erstes Buch. Sie schrieb die mit ihren Lieblingen erlebten Geschichten vom Rabauken und der Biene auf.  Die Autorin fand Gefallen an der Schriftstellerei. Es folgten weitere Bücher für Kinder, Katzenliebhaber und Romanfreunde.

Link zur Homepage: www.annamariakuppe.jimdofree.com

 

 

 

Sonntag, 31. Januar 2021

„Rabauke und Biene suchen den Osterhasen“ von Anna Maria Kuppe

Klappentext:

Was machen die Hasen in unserem Garten? Wieso bemalen Mama und Oma die Eier? Warum sitzt das Nachbarshuhn auf einem Nest? Was bedeutet denn Ostern? Ach, der kleine Rabauke ist so neugierig. Mit Liebe und Geduld beantwortet Biene gerne alle Fragen. Und wo ist überhaupt der Osterhase? Werden Rabauke und Biene dieses flinke Kerlchen finden? Kleine Ostergeschichten mit liebevollen Illustrationen.

Leseprobe zum Buch :

Während der Rabauke schlummert, beobachtet Biene seinen kleinen Bruder liebevoll. Die Zeit mit ihm ist wunderschön und er möchte keine Sekunde davon missen. Plötzlich zucken die Augenlider des schlafenden Rabauken ganz heftig. Biene kennt das schon von seinem Bruder. „Oh, da träumt er sicher etwas Aufregendes. Vielleicht von den kleinen niedlichen Hasen, die wir im Garten entdeckt haben?“ Und das ist tatsächlich so, denn im Traum begegnet dem kleinen Rabauken ein Hase, der Eier durch die Luft jongliert. Aber ist das wirklich der Osterhase? Oder ist es einfach nur ein Hase, der im Zirkus als Jongleur auftreten will? Eine Stunde später wird der Rabauke neben seinem Bruder wach. Sofort muss er von seinem Traum berichten: „Weißt du, ich glaube, ich habe vom Osterhasen geträumt. Der hatte eine rote Hose mit weißen Punkten an und die Eier, die er durch die Luft wirbelte, die hatten doch das gleiche Farbmuster wie seine Hose.“

Biene ist nicht so ganz überzeugt davon. „Glaubst du wirklich, dass das der Osterhase war?“

„Keine Ahnung“, antwortet Rabauke noch leicht verschlafen, „aber möglich ist es schon, oder?“

Kurzvita:

Die gebürtige Rheinländerin erlernte seinerzeit den Beruf der Industriekauffrau. In einem Industrieunternehmen und in einer Sprachenschule konnte sie über vierzig Jahre Berufserfahrung sammeln. Seit ein paar Jahren befindet sich Anna Maria Kuppe nun im Ruhestand. Durch die große Trauer um ihre beiden geliebten Kater, die kurz hintereinander verstarben, entstand ihr erstes Buch. Sie schrieb die mit ihren Lieblingen erlebten Geschichten vom Rabauken und der Biene auf.  Die Autorin fand Gefallen an der Schriftstellerei. Es folgten weitere Bücher für Kinder, Katzenliebhaber und Romanfreunde.

Link zur Homepage: www.annamariakuppe.jimdofree.com

Link zu Bod: https://www.bod.de/buchshop/rabauke-und-biene-suchen-den-osterhasen-anna-maria-kuppe-9783752689815

Link zu amazon: https://www.amazon.de/dp/3752689811/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=rabauke+und+Biene+suchen+den+Osterhasen&qid=1611841100&sr=8-1

 



Freitag, 5. Juni 2015

Der wilde Kater von Wolfgang Schwerdt



Klappentext
„Katzen suchen sich ihre Menschen aus“, das ist eine alte Weisheit von Katzenliebhabern, die in dieser Geschichte in gewisser, aber ganz anderer Weise als erwartet bestätigt wird. Der wilde Kater, auf dessen Hof sich immer wieder menschliche und tierische Gäste einfinden, hat da seine ganz eigenen Methoden der Selektion und Vorstellungen von Gastfreundschaft. Und als schließlich eine ökologisch wertvolle Familie mit schamanisch-spirituellem Hintergrund und erbarmungsloser Tierliebe der Mutter Katers Hof besetzt, entwickelt sich eine tierische Geschichte von Missverständnissen.


Der Wilde Kater, Amazon-Kindle-Edition, ca. 18 Standardbuchseiten mit drei digital-art-Illustrationen.

Leseprobe:
Monate später kamen neue Gäste auf des Katers Hof. Der Makler führte sie herum und wurde nicht müde, die Vorzüge der alten Gemäuer anzupreisen. Die Menschen waren schnell begeistert und hatten nur noch eine Frage: „warum haben die Vorbesitzer den Hof eigentlich verlassen?“
Der Makler warf einen verlegenen Blick auf den Kater, der mitten auf dem Hof saß und die Neuankömmlinge aus zusammengekniffenen Augen abschätzend fixierte. „Persönliche Gründe“, murmelte er, „rein persönliche Gründe.“ Und dann fügte er hinzu: „Mögen Sie eigentlich Katzen?“

 „Aber natürlich mögen wir Katzen“, antwortete die junge Frau, die mit ihrem blümchengemusterten Kleid und dem Kopftuch aussah, wie ihre eigene Großmutter, begeistert, „Wir mögen alle Tiere, wir lieben sie“, sagte sie stolz. „Wir sind aktive Mitglieder im Tierschutzverein und in Naturschutzorganisationen und“, fügte sie mit einem entschlossenen Blick hinzu, der keinen Widerspruch oder Zweifel duldete, „wir sind durch und durch ökologisch!“

„Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen“, Die beiden jungen Leute bemerkten nicht den Spott in der Stimme des Maklers.

Der hagere junge Mann mit den bequemen Hosen, dem weiten Hemd, dem Rauschebart und den hinten zusammengebundenen, langen Haaren, die ihn als kreativ, naturverbunden und vor allem ökologisch auswiesen, öffnete die Heckklappe des alten Volvo-Kombi. „Komm, Paulchen, schau Dich mal auf unserem neuen Hof um“, sagte er, „und bestimmt kannst Du Dich auch gleich mit der netten Katze dort anfreunden.“ Aus dem Auto sprang ein quirliger Hund, eine fröhliche, strubbelige Promenadenmischung aus Schnauzer und sonst was.

„Oh, mein Gott“, stöhnte der Makler und wurde bleich. „Keine Sorge“, meinte der junge Mann stolz, „der Hund kennt Katzen und er will nur spielen. Es passiert schon nichts.“

Und ob etwas passierte. Denn noch einmal ließ sich der Kater nicht überraschen. Wie zu erwarten, stürmte der fröhliche Hund, der mit Sicherheit das Vierfache des Gewichtes des großen Katers auf die Waage brachte, sofort auf den Kater zu und forderte ihn mit wedelndem Schwanz, einem kurzen Bellen und mit ausgestreckten Vorderpfoten zum Spielen auf.

„Du willst spielen?“ fauchte der Kater und sprang mit einem Satz auf den überraschten Hund zu, „na gut, dann sei mein Mäuschen.“

Kurzvita Autor:
Geboren 1951 in Berlin, publiziert der studierte Betriebswirt Wolfgang Schwerdt als Historiker, Buchautor und Journalist seit den frühen 80er Jahren zu den Themenbereichen Archäologie und Kulturgeschichte. Ab 2002 kam der Publikationsbereich Internet hinzu. Heute betreibt Schwerdt 10 Blogs und Internetmagazine zu den Themen Katzen, Kultur, Seefahrt und Geschichte und hat ca. 20 E-Books und Taschenbücher veröffentlicht.

Neben Sachbüchern zur Kulturgeschichte veröffentlicht Schwerdt seit den 2010er Jahren auch Fantasy sowie Kurzgeschichten und Romane zu Katzen und Seefahrt. Insbesondere hier versucht der Autor über spannende Abenteuerinhalte auch Kinder und Jugendliche zu erreichen, unterhaltsam ein wenig geschichtliches Wissen zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen.
Wolfgang Schwerdts Autorenblog: http://wolfgangschwerdt.wordpress.com/
Wolfgang Schwerdts Katzenblog: http://katzen-kultur.blogspot.com/