Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren
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Dienstag, 9. April 2019

Jori, der kleine Troll - Die Schlittenmäuse von Marita Sydow Hamann

(ungekürzte Lesung)
 
Jori, der kleine Troll 4

Es ist Winter in Trollhausen. Jori, Trann und die anderen Trollkinder der 1. Klasse in der Trollschule haben Unterricht im Schlittenmäusefahren. Und das ist noch viel spannender als es sich anhört! Niemals, nie den Schlitten loslassen – das ist die oberste Regel beim Schlittenmäusefahren. Niemals, nie loslassen, auch dann nicht, wenn der Schlitten umkippt. Ob Jori und die anderen Trollkinder das wohl hinbekommen?

Erhältlich bei Amazon und Thalia.

Hörproben bei Amazon und Thalia.  


 Marita Sydow Hamann
Die Autorin schreibt Kinderbücher sowie Fantasy und Romantasy für Jung und Alt.
Ihre Interessen sind die nordische und die griechische Mythologie mit all ihren Wesen.
Speziell Trolle findet sie faszinierend. Aber auch Geister, Elfen, Drachen, Magier, mystische Begebenheiten, Romantik und Science Fiction Elemente könnt ihr bei der Autorin finden.
Sie ist nicht auf ein Element festgelegt und immer offen für neue Ideen. 

Facebook: https://www.facebook.com/pages/MaritaSydowHamannBooks/330770973629319
Autorenseite bei Amazon 

Dienstag, 2. April 2019

Jori, der kleine Troll - Der verwirrte Schulmaulwurf von Marita Sydow Hamann


(ungekürzte Lesung)

Jori, der kleine Troll 3
Es herrscht helle Aufregung in Tollhausen, dem kleinen Dorf der Trolle in Südschwedens dichten Wäldern. Sogar so viel Aufregung, dass Mamatroll ernsthaft überlegt, Jori heute nicht zur Schule zu schicken. 
Warum? Es sind Menschen in der Nähe des Trollwaldes, und sie sägen mit ihren großen Maschinen die Bäume ab! 
Und dann fällt auch noch dem Schulmaulwurf ein großer Stein auf den Kopf. Vollkommen verwirrt läuft er mit Jori und Trann durch die unterirdischen Gänge. 
Finden sie den Weg nach Hause? 
Erhältlich bei Thalia und Amazon und Thalia.  
Hörproben gibt es bei Amazon und Thalia.


 Marita Sydow Hamann
Die Autorin schreibt Kinderbücher sowie Fantasy und Romantasy für Jung und Alt.
Ihre Interessen sind die nordische und die griechische Mythologie mit all ihren Wesen.
Speziell Trolle findet sie faszinierend. Aber auch Geister, Elfen, Drachen, Magier, mystische Begebenheiten, Romantik und Science Fiction Elemente könnt ihr bei der Autorin finden.
Sie ist nicht auf ein Element festgelegt und immer offen für neue Ideen. 

Facebook: https://www.facebook.com/pages/MaritaSydowHamannBooks/330770973629319
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Freitag, 1. Mai 2015

Jori, der kleine Troll – Der Angriff der Wespen von Marita Sydow Hamann




Kurzbeschreibung:
Der kleine Troll Jori lebt in Trollhausen, einem Trolldorf mitten im Wald.
Auch Trolle müssen zur Schule gehen, doch dort lernen sie nicht lesen, schreiben und rechnen sondern solch seltsame Dinge wie auf Mäusen zu reiten, leise zu gehen und Bienen zu betören, um an ihren Honig zu gelangen.
Mitten im Unterricht über Bienen geschieht es: Die Bienen werden von Wespen angegriffen!
Können Jori und seine Freunde Trann und Maila sie retten?

Mit vielen bunten Bildern. Für Erstleser und zum Vorlesen.
Ab 4 Jahre
Erhältlich bei Amazon als Ebook und Taschenbuch


Leseprobe:
Trollhausen

Der kleine Trolle Jori lebte mit seinen Eltern in Trollhausen, einem kleinen Trolldorf, das tief im Wald lag.
Jori war fünf Jahre alt und besuchte seit einiger Zeit die erste Klasse der Schule für Trollkinder in Trollhausen. In der Trollschule lernten Jori und sein bester Freund Trann so seltsame Dinge wie Leisegehen und sich unsichtbar machen. Und anstatt wie andere, normale Kinder, lernte er nicht Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern Bienenbetören, Mäusereiten und alles Wichtige über das Pilze- und Kräutersammeln.




Ja, Trollhausen war schon ein seltsamer Ort. Die erwachsenen Trolle huschten am helllichten Tag über den Marktplatz, der eigentlich nur eine kleine Lichtung im Wald war. Und obwohl es in Trollhausen vor Trollen nur so wimmelte, würden wir Menschen nichts Ungewöhnliches auf der kleinen Lichtung erkennen.


Erstens sind Trolle nämlich ganz klein – gerade einmal so groß wie ein halber Bleistift – und zweitens können erwachsene Trolle sich unsichtbar machen. Viele Menschen würden die Trolle ganz einfach für einen Pilz oder einen knubbeligen Stein oder für ein besonders knorriges kleines Bäumchen halten.
Trollkinder liefen allerdings nur nachts, wenn es sehr dunkel war, auf der kleinen Lichtung umher, und man sah sie auch nur in Begleitung von Erwachsenen, denn Trollkinder müssen erst lernen, sich unsichtbar zu machen und so leise zu gehen, dass wir Menschen sie nicht sehen oder hören können. Und genau um das zu lernen, gingen Jori und sein bester Freund Trann nun endlich zur Schule.

Jori freute sich meistens auf den Unterricht, aber am meisten freute er sich auf die Mäusereitunterrichtstunden bei Lehrer Wuns, denn Mäusereiten war Joris Lieblingsfach in der Schule. Das Fach, das Jori am aller wenigsten mochte, hieß Menschenkunde. In Menschenkunde lernten die Trollkinder von Trollhausen alles Interessante über uns Menschen. Sie lernten wie groß Menschen waren, was sie aßen und was sie arbeiteten und welche Länder sie bewohnten. Jori fand das alles sehr langweilig. Aber das schlimmste an Menschenkunde war der Lehrer Direktor Tombel. Er war ein großer, sehr böse dreinschauender Troll mit einer riesigen Nase, und Direktor Tombel war ganz furchtbar streng und verstand kein bisschen Spaß. Jori und Trann warteten immer sehnsüchtig darauf, dass der Unterricht bei Tombel endlich vorbei war.

Heute war Montag und Jori und Trann waren auf dem Weg zur Schule. Jori saß hinter Trann und klammerte sich in dem braunen Fell des Schulmaulwurfs fest, der gerade ruckartig um eine Ecke bog.


»Ich glaube, der Maulwurf ist auch noch nicht ganz wach! So wie der läuft ...«, murrte Jori und setzte sich wieder richtig auf dem glatten Rücken des Schulmaulwurfs zurecht. Die Schultasche hing schief auf Joris Rücken, weil der Maulwurf so unsanft abgebogen war. Jori hatte schlechte Laune, denn montags hatten sie keinen Mäusereitunterricht.
Trann gähnte laut. Der dunkle Gang unter der Erde wurde etwas breiter und Licht fiel weiter hinten in den Tunnel hinein.
»Wir sind gleich da«, sagte Trann und gähnte noch einmal. Trann war müde, denn es war noch sehr früh am Morgen.
»Wir haben gleich in der ersten Stunde Menschenkunde bei Direktor Tombel«, sagte Jori und sah unglücklich, wie das Licht am Ende des Ganges näher kam. »Vielleicht ist der Maulwurf ja auch müde und verläuft sich. Wenn wir da vorne abbiegen, verpassen wir vielleicht die erste Stunde …«, sagte Jori hoffnungsvoll. Der Maulwurf bog leider nicht ab, sondern hielt genau dort an, wo er sollte, am Ende des Ganges an.
Jori, Trann und noch drei andere, ältere Trollkinder ließen sich vom Rücken des Schulmaulwurfs gleiten und liefen den kleinen Pfad zur Schulwurzel hinüber. Genau wie alle Wohnhöhlen in Trollhausen, lag die Schule unter einer großen Baumwurzel, denn Trolle wohnen nämlich unter der Erde.


Menschenkunde bei Direktor Tombel

Als Jori und Trann in ihrer Schulklasse ankamen, waren alle Kinder schon da. Ein süßes Trollmädchen mit langen, blonden Haaren winkte ihnen zu, und Joris Laune verbesserte sich etwas.
»Hallo, Maila!«, rief Jori dem Mädchen zu und ließ seine Schultasche neben der Schulbank fallen. Neben Maila saß ein kleiner, besonders dicker Trolljunge. Er hieß Nore. Nore drehte sich zu Jori und Trann um.


»Hallo. Ihr kommt spät. Hatte euer Maulwurf Probleme?«
Jori zuckte mit den Schultern und wollte gerade etwas antworten, als Nore flüsterte: »Schnell, setzt euch! Tombel kommt!« Dann drehte er sich hastig nach vorne und starrte an die Tafel an der Wurzelwand. Maila seufzte und setzte sich ebenfalls richtig herum auf ihrem Stuhl, während Jori und Trann schnell Platz nahmen. Gerade rechtzeitig.


Herr Direktor Tombel warf Jori und Trann böse Blicke zu und stellte sich vorne vor die Klasse.
»Heute werde ich euch erzählen, wie die Schule für Menschenkinder aussieht«, begann Tombel mit dröhnender Stimme, während seine Augen grimmig die Trollkinder in seiner eigenen Klasse ansahen.


 Marita Sydow Hamann
Die Autorin schreibt Kinderbücher sowie Fantasy und Romantasy für Jung und Alt.
Ihre Interessen sind die nordische und die griechische Mythologie mit all ihren Wesen.
Speziell Trolle findet sie faszinierend. Aber auch Geister, Elfen, Drachen, Magier, mystische Begebenheiten, Romantik und Science Fiction Elemente könnt ihr bei der Autorin finden.
Sie ist nicht auf ein Element festgelegt und immer offen für neue Ideen. 


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Dienstag, 22. Oktober 2013

Die blutende Quelle im Wald von Marita Sydow Hamann

Klappentext:

Spannendes Abenteuer in Schweden!
Die drei Freunde William, Albin und Ida machen eine unglaubliche Entdeckung: Die Quelle am Wichtelpfad blutet!
Aus einem gespaltenen Fels läuft blutrotes Wasser heraus, sie sehen es mit eigenen Augen! Doch niemand glaubt ihnen ...
Es gibt eine uralte Legende im Ort, von einem verschwundenen Pastor, der ermordet worden sein soll. Laut dieser Überlieferung, soll sich das Wasser der Quelle auch damals rot gefärbt haben ...

Kinder-Krimi
Altersempfehlung: 10-12 Jahre
Mehr als 20 Illustrationen!

Erhältlich bei amazon.

Homepage http://www.marita-sydowhamann.com/

Leseprobe:


»Bist du sicher?«, fragte Albin mit skeptischem Blick.
»Absolut!«, antwortete Ida und warf ihren dicken, blonden Zopf nach hinten. Entschlossen zog sie das kleine Kellerfenster auf. Sie leuchtete mit ihrer Taschenlampe hinein, da sie keine der praktischen Stirnlampen hatte wie William und Albin.
»Das Haus soll abgerissen werden, genau, wie William vermutet hat«, erklärte Ida. »Der alte Larsson ist vor einem Monat ins Heim umgezogen. Morgen kommt die Abrissfirma. Also ist das unsere letzte Chance.«
»Ich gehe vor«, entschied William und schob Ida beiseite.
Ida verdrehte die Augen und schnaufte abfällig. Sie drückte William unsanft zurück. »Da wartet schon kein Geist auf mich!«, spöttelte sie.
Albin grinste breit. »Da hast du’ s. Den Geist des Pastors gibt‘ s ja auch nicht!«
William zog eine Grimasse und fuhr sich mit der Hand durch seine strubbeligen, blonden Haare.
Im Ort wurde erzählt, der Geist des Pastors spuke in dem Haus hinter dem Friedhof. William, Albin und Ida wussten es besser, denn vor ein paar Jahren waren sie der Geschichte auf den Grund gegangen. Gefunden hatten sie Williams großen Bruder Anders und dessen Freundin Sophie. Jugendliche benutzten das Spukhaus nämlich als heimlichen Treffpunkt. Und, um ungebetene Gäste fernzuhalten, hielten sie die Spukhausgeschichte mit einem angeblich unheimlichen Licht am Leben. William erinnerte sich gut daran, dass sie alle drei schreckliche Angst gehabt hatten. Denn der einzige Weg zum Spukhaus führte über den Friedhof, und der war nachts richtig gruselig.
»Sei bloß still, Albin! Du hast dir doch fast in die Hosen gemacht!«, konterte William und grinste zufrieden, als er sah, wie Albin sich nervös umsah, als Ida in den dunklen Keller kletterte.
Die Taschenlampe störte sie.
»Ich brauch dringend eine neue Stirnlampe«, murmelte sie vor sich hin. Der Lichtschein fuhr umher wie ein Irrlicht auf der Flucht.
»Du wolltest doch nur vor Ida den Mutigen spielen«, zischte Albin William zu. »Nur deshalb wolltest du zuerst gehen!«
»So ein Quatsch«, giftete William zurück, obwohl Albin genau ins Schwarze getroffen hatte. Er kannte ihn wirklich gut, was nicht verwunderlich war.
William, Albin und Ida waren Freunde, seit sie denken konnten. Es gab sogar Fotos von ihnen, wie sie mit zwei Jahren nackt am Strand spielten. Williams Mama holte diese Fotos oft hervor und zeigte sie Menschen, die William oft nicht einmal kannte.
Peinlich, fand William. Warum machte sie das nur? Als ob er, Albin und Ida das heute noch machen würden!
»Kommt ihr?« Idas aufgeregtes Gesicht erschien im Kellerfenster. Sie leuchtete mit der Taschenlampe direkt in Williams Augen.
»He, lass das!«, schimpfte er und sah sich aufgebracht um. »Willst du den ganzen Ort herlocken?«
Albin wurde immer nervöser.
»Los, zur Seite!«, drängelte er Ida rückwärts. Sie machte Platz, und Albin kletterte in den Keller.