Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren
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Dienstag, 26. März 2013

Hugo, die Piratenschildkröte von Jasmin Wollesen




Auf einem echten Piratenschiff um die Welt segeln. Das wünscht sich Hugo, die kleine Schildkröte. Doch wie wird eine Schildkröte zum echten Piraten? Das erfahrt ihr in diesem Buch. Viel Spaß mit "Hugo, die Piratenschildkröte"!!!!
Für Kinder ab 4 Jahren zum Vorlesen.
Für Erstleser geeignet.
Bei amazon erhältlich.



Leseprobe



„Nehmt das! Und das! Und das!“ Hugo schwingt sein Schwert. Er hat fast alle Gegner besiegt, bis auf den dicken Manfred. Der will sich noch nicht geschlagen geben. Aber lange wird Manfred nicht mehr durchhalten. Gegen Hugo, den furchtlosesten aller Piraten hat er keine Chance. Nur noch ein letzter Schwertstreich und dann … .

„Hugo, komm an Land. Wir wollen essen!“, krächzt es plötzlich vom Ufer. Dort steht Mama Gei und stemmt die Flügel in die Hüften. „Na los, wird es bald!“
„Ach Mama, ich war gerade mitten in einer Schlacht. Nur der dicke Manfred war noch übrig und den hatte ich schon fast besiegt!“
Hugo schwingt seinen Säbel, einen dünnen Ast, noch einmal wild durch die Luft.
„Ich glaube, ich muss mal mit Papa Gei reden!“, meint Mama Gei kopfschüttelnd. „Er erzählt dir zu viele Piratengeschichten. Das ist nicht gut für eine junge Schildkröte!“
Hugo seufzt. Dann nimmt er sein Paddel und rudert mit seinem selbstgebauten Floß an das Ufer des kleinen Teichs. In Hugos Phantasie ist der Teich in der Mitte der kleinen Lichtung tief im Wald ein gefährlicher Ozean und er selbst ist die furchtloseste und gefährlichste Piratenschildkröte, die die Welt je gesehen hat. In Wirklichkeit aber ist Hugo nur ein ganz normaler Schildkrötenjunge mit einer Besonderheit. Seine Eltern sind Papageien.
Eines Morgens beim Spazierengehen durch den Wald stolperte Mama Gei über ein Schildkröten Ei. Doch weit und breit war keine Schildkröte zu sehen. Mama Gei nahm das Ei mit und beschloss es zusammen mit ihrem Mann Papa Gei auszubrüten. Herausgeschlüpft kam Hugo, der von ihnen wie ein eigner Sohn aufgezogen wird. 


Papa Gei erzählt Hugo oft Geschichten von seiner wilden Piratenzeit. Denn als er noch jung war, lebte Papa Gei auf einem echten Piratenschiff.


 Leserstimmen:
"(...) Die Geschichte bietet Überraschungen, regt die Phantasie an und ist flüssig und mitreißend erzählt. (...)"
"(...) Eine süsse Geschichte, die gut zum Vorlesen ist (...)"

Dienstag, 19. Februar 2013

Anton rettet das Osterfest von Jasmin Wollesen



Lustiges Kinderbuch zur Osterzeit
Anton ist ein echter Tollpatsch. Überall wo er auftaucht, passieren kleinere oder auch größere Unglücke. Deshalb hat Anton dieses Jahr absolutes Arbeitsverbot. Weder in der großen Vorratshöhle noch auf der Ostereier Malwiese oder in der Geschenkewerkstatt wollen die anderen Osterhasen Anton sehen.
Das findet Anton ganz schön gemein und außerdem langweilt er sich so ganz alleine. Bis er auf einmal eine tolle Idee hat und den anderen Osterhasen beweist, was in ihm steckt. Und vielleicht rettet er damit sogar das Osterfest ... aber lest selber!

Bilderbuch zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren. Auch geeignet als Erstlesebuch. Erhältlich bei amazon.



Leseprobe

„Verflixt, pass doch auf!“
Wütend betrachtet Papa Hase die kaputten Eier und den umgefallenen Farbtopf vor seinen Füßen. Anton lässt die langen Ohren hängen.
„Tut mir leid, das wollte ich nicht!“, nuschelt er.
„Wieso kannst du nicht besser achtgeben?“, seufzt Papa Hase. Er ist ziemlich gestresst, denn das Osterfest ist schon sehr bald und es gibt noch so viel zu tun.


Alle Hasen helfen fleißig mit beim Eier anmalen, Geschenke herstellen und Körbchen packen. Alle – bis auf Anton. Denn Anton ist ein echter Tollpatsch. Dort wo er auftaucht, passieren ihm immer kleinere oder auch größere Missgeschicke. So wie eben, als er einen bunten Schmetterling fangen wollte, über eine Wurzel stolperte, gegen Papa Hases Arbeitstisch stieß, der Farbtopf umkippte und dann auch noch die fertig bemalten Eier herunter fielen und zerbrachen.

„Dieses Jahr hast du Arbeitsverbot, Anton!“, hatte der oberste Osterhase streng gesagt, denn nur zu gut konnte er sich noch an das Desaster vom letzten Jahr erinnern. Anton sollte einfach nur still in der großen Vorratshöhle sitzen, ein bisschen in dem großen Buch der Osterhasen lesen und auf die Osterkörbchen achten. Alle Hasen dachten, so könne er am wenigsten Schaden anrichten. Aber dann entdeckte Anton eine vorwitzige kleine Maus, die von Korb zu Korb flitzte. Er legte das Buch zur Seite und versuchte die Maus zu fangen. Die verängstigte Maus lief in Schlangenlinien zwischen den Körbchen hindurch – Anton immer hinterher. Plötzlich rutschte Anton  aus und stieß im Hinfallen an das große Regal an der Wand. Krach – fiel das Regal um, genau auf die Osterkörbe. Dabei ging viel kaputt und alle Osterhasen mussten sich mächtig ins Zeug legen um bis zum Osterfest neue Eier zu bemalen und neue Geschenke einzupacken. 
  
Leserstimmen
"(...) einfach herrlich und zum Schmunzeln,
meine Kinder waren ganz begeistert, mehr davon."
"(...)  wo der Tollpatsch Anton doch alle begeistert, seine Hasenfamilie, wie auch Leser und Zuhörer. Kann ich nur empfehlen !!!"