Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren
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Dienstag, 5. September 2017

Schulhofgeschichten für Erstleser von Angelika Musold




Musold.minis - Schulhofgeschichten für Erstleser - 22 Geschichten aus dem Schulalltag 
Wenn es zur großen Pause klingelt – gibt es für die meisten Kinder kein Halten mehr! Die Kinder wollen nur noch raus auf den Schulhof und viele spannende Momente erleben.Im vorliegenden Buch „Schulhofgeschichten für Erstleser“ entdecken kleine Leser viele Situationen aus dem Schulhofalltag. Denn hier passieren plötzlich spannende, lustige und merkwürdige Dinge, über die sie oftmals sehr gerne sprechen…

So tauchen junge Erstleser in die Schulhofwelt ein und entdecken Neues und vielleicht ja auch schon Bekanntes. Auf jeden Fall bieten die folgenden 22 Schulhofgeschichten genügend Gesprächsstoff, um über die eigenen Schulhof-Erfahrungen zu erzählen.
Das Buch „Schulhofgeschichten für Erstleser“ bietet folgende Vorteile:
• Thematisch unterschiedliche Texte aus dem Schulalltag, bei denen sich
   Mädchen und Jungen gleichermaßen angesprochen fühlen.

• Kurz gefasste Texte mit einfachen Sätzen und Wortwiederholungen    motivieren  besonders ungeübte Leser.

• Der Inhalt ermuntert Ihre Kinder zum Erzählen ihrer eigenen Erlebnisse in der Schule.

• Verständnisrätsel nach jedem Text sichern das Verstehen des Gelesenen.

Erhältlich bei Amazon.








Cover, Text und Illustrationen: Angelika Musold, 2017
Copyright: Angelika Musold
Homepage: www.angelika-musold.de




Inhalt

1.   Regen und Schnee!


Es ist große Pause.
Alle Kinder freuen sich.
Endlich können sie auf dem
Schulhof spielen und toben.
Tim holt schon den Ball.
Doch was ist das?
Schneit es etwa?
Dicke Flocken fallen vom Himmel.
Aber es ist doch Frühling!
„April, April - der macht, was er will!“,
 ruft Frau Kohlkopf.
„Egal!“, schreien die Kinder.
Alle rennen nach draußen
und spielen Schneeflocken-Fange.

Warum ruft Frau Kohlkopf:
„April, April - der macht, was er will“?
·       Der April ist ein toller Monat.
·       Im April ist das Wetter sehr wechselhaft.
·       Im April scheint immer die Sonne.


15.Linus grätscht

Die Jungs spielen Fußball.
Sie spielen 5 gegen 5.
Julius ist im Tor.
„Los!“, feuert Rudi die anderen an.
Andi passt zu Rudi und Rudi
schießt ins Tor.
„Toooor!“,
rufen die Jungs.
Leider konnte Julius den Ball nicht halten.
Es steht eins zu null.
Jetzt geht das Spiel weiter.
Nun  hat Linus die Nase voll.
Er möchte auch mal ein Tor schießen.
Er rennt los.
Er sieht nur noch das Tor.
Er grätscht und fault.
Julius fällt hin.
„Das war unfair“,
schimpfen die Jungs.
Linus bekommt die Rote Karte.


Warum bekommt Linus die rote Karte?
·       Er spielt unfair und grätscht.
·       Er möchte nicht mehr mitspielen.
·       Er will lieber Torwart sein.


Dienstag, 5. April 2016

Schulgeschichten für Erstleser von Angelika Musold




Kurzbeschreibung
Endlich selber lesen können – das wünschen sich die meisten ABC-Schützen, wenn der Tag ihrer Einschulung gekommen ist. Damit das Erlernen dieser wichtigen Fähigkeit auch zügig gelingt, vertrauen Eltern voll und ganz der pädagogischen Erfahrung der Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer. Aber auch Eltern und Großeltern können das Lesen lernen ihrer Kinder sinnvoll unterstützen: mit Erstlesebüchern für Grundschüler. Diese Bücher knüpfen an die Vorlese-Erfahrung aus der Kindergartenzeit an und motivieren zum eigenständigen Lesen – eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erwerb des Leseverständnisses. Erstlesebücher von Musold.minis knüpfen an das Welt-, Sach-und Erfahrungswissen Ihrer Kinder an und schlagen damit eine Brücke zwischen den eigenen Erfahrungen ihres Kindes und der Welt der Buchstaben.
Mit Hilfe der vorliegenden Schulgeschichten für Erstleser festigen Ihre Kinder Ihre Leseverständnis-Fähigkeit und werden so zu geübten Lesern.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

• Thematisch unterschiedliche Texte aus dem Schulalltag, bei denen sich
Mädchen und Jungen gleichermaßen angesprochen fühlen.

• Kurz gefasste Texte mit einfachen Sätzen und Wortwiederholungen motivieren
besonders ungeübte Leser.

• Der Inhalt ermuntert Ihre Kinder zum Erzählen ihrer eigenen Erlebnisse in der
Schule.

• Verständnisrätsel nach jedem Text sichern das Verstehen des Gelesenen. 

Erhältlich bei Amazon. 

 


Kurzvita

Angelika Musold wurde am 01. April 1981 in Aalen (Baden-Württemberg) geboren und lebt mit ihrer Familie in Abtsgmünd.
Von Beruf ist
sie Grund- und Hauptschullehrerin mit den studierten Fächern Bildende Kunst, Deutsch und Religion. Seit 2009 schreibt und illustriert sie Bilderbücher für Kinder ab zwei Jahren. 



Autorenseite bei Amazon

Dienstag, 12. März 2013

Mia und Serafina von Kerstin Michelsen




 
Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft! Mia hat es gerade nicht so leicht in der Schule. Dann trifft sie Serafina, die im Handumdrehen alles auf den Kopf stellt. Mia sagt plötzlich Sachen, die sie vorher nie gewagt hätte. Sogar mit der gefürchteten Klassenzicke legt sie sich an. Doch keiner kennt Mias Geheimnis, denn nur sie kann die Maus Serafina sehen ...
Erhältlich bei amazon.



1. Kapitel

Die Maus deines Lebens

„Aua!“, schrie Mia auf.
Sie war gestolpert und hatte sich im Fallen gerade noch mit den Händen abgefangen. Die Knie hatten trotzdem etwas abbekommen. Ihre Handflächen brannten, während die Kinder hinter ihr lachten. Mia spürte, dass sie die Tränen nicht länger zurückhalten konnte.
Erst hatten sie ihren Schulranzen im hohen Bogen auf das Häuschen an der Bushaltestelle geworfen. Dann hatte einer der Jungen Mia die Mütze vom Kopf gerissen. Als sie versuchte, ihre Mütze abzufangen, hatte Mirko ihr ein Bein gestellt und Mia war in das Gebüsch neben dem Wartehaus gefallen. Wie eklig, da lagen leere Flaschen, zwei braune, matschig aussehende Bananenschalen und ein zerknülltes Taschentuch. Gerade versuchte Mia, sich schluchzend aufzurichten, da blickte sie in ein paar blanke Knopfaugen.
Sie öffnete den Mund und wollte vor Schreck aufschreien. Ein winziges graues Händchen – nein, ein Pfötchen war es – legte sich vor ein kleines Gesicht. Ein klitzekleines Schnäuzchen spitzte sich zu einem „Pssst!“, wobei die schwarzen Äuglein freundlich blinzelten. Mia schloss die Augen. Vielleicht war sie ohnmächtig geworden, oder sie träumte alles nur.
Doch der Schmerz in ihren Händen und Beinen war zu deutlich. Ohnmacht war bestimmt anders, da spürte man gar nichts, genauso wie im Schlaf. Mia öffnete die Augen. Sie blickte auf denselben Müll wie vorher, das seltsame Wesen jedoch war fort. Nun hörte sie wieder die hämischen Stimmen hinter sich.
„Ob die wohl eingeschlafen ist?“
„He, Heulsuse, kann ich deine Mütze behalten oder brauchst du die noch?“
„Hol sie dir, hol sie dir!“, johlte die Bande im Chor.
Mühsam rappelte Mia sich hoch. Sie würde jetzt nicht mehr versuchen, ihre Mütze zurückzubekommen. Sie hoffte nur, dass Mama nicht schimpfen würde. Die Schultasche konnte sie auch vergessen. Da kam sie allein sowieso nicht dran. In dem Moment hielt ein Bus. Aus tränenverschmierten Augen sah Mia, dass einige ältere Schüler ausstiegen, die eben von der großen Schule nach Hause kamen.
„He, ihr kleinen Blödmänner, was soll denn das?“, ertönte eine aufgebrachte Stimme.
Das war Johann, der große Sohn der Nachbarn. Der war nett. Johann trat auf die fünf, sechs Kinder zu, die eben noch kichernd um Mia herum gestanden hatten. Mit einem Mal war es still. Die Kinder traten den Rückzug an. Benny, der Anführer, war der Erste. Es sah fast so aus, als hätte er nun doch ein schlechtes Gewissen.
Dann der dicke Elmar, der Benny sowieso immer alles nachmachte. Maria und Jennifer, die eben noch am lautesten gekreischt hatten, waren die Nächsten, als Letzter zog auch Mirko sich zurück.
„Hier, das ist wohl deine?“
Johann drückte Mia ihre Kopfbedeckung in die Hand, die er Elmar im letzten Moment aus den wurstigen Fingern gewunden hatte.
„Wo ist denn deine Schultasche?“
Stumm zeigte Mia mit dem Finger auf das Dach des Bushäuschens. Es war nicht das erste Mal, dass er ihr half. Aber Johann war natürlich nicht immer zur Stelle. Schade, dass er nicht ihr großer Bruder sein und sie beschützen konnte!
Im Nu war Johann an der Außenwand des Holzhäuschens hochgeklettert und hatte ihren Ranzen zu fassen bekommen. Mia dankte ihm und warf sich die Schultasche auf den Rücken. Dann machten sie sich gemeinsam auf den Heimweg. Es waren nur drei Straßen zu gehen. Johann schien es nicht eilig zu haben, also schlenderten sie ganz gemütlich nebeneinander her. Zum Glück fragte er nicht weiter nach, was an der Bushaltestelle passiert war. Es war Mia so schon peinlich genug, dass Johann sie hatte retten müssen. Warum musste das immer ihr passieren? 




Leserstimmen:

"Ich möchte auch eine MDL haben!!!! Was??? Ihr wißt nicht, was eine EMM - DEE - ELL ist? Dann solltet ihr dringend diese tolle Freundschaftsgeschichte von Mia und Serafina lesen. Mia, ein 9 jähriges, schüchternes Mädchen hat nicht so wirklich viele Freunde in der Schule. Doch auf eine Freundin kann sie sich ganz besonders verlassen. Serafina, die kleine Maus. Das besondere daran ist, dass nur sie Serafina sehen kann...... (...)"


"(...) "Mia & Serafina" ist eine wunderschöne Geschichte für jung und alt, denn sie zeigt uns, dass wir uns nicht immer alles gefallen lassen müssen um akzeptiert zu werden und dass man sich manchmal nur etwas trauen muss um Gerechtigkeit zu erlangen. Nicht immer muss man klein beigeben und die anderen gewinnen lassen, manchmal ist es einfach an der Zeit den Mut und den Kämpferwillen auszupacken und für seine Meinung einzustehen oder die schwächeren, die sich selbst nicht wehren können, zu beschützen. Oftmals glauben wir, dass wir um unserer Selbst willen nicht akzeptiert werden, dabei sind es manchmal unsere Handlungen oder unser Schweigen, die uns zu einem leichten Ziel machen. Serafina gibt der kleinen Mia in dieser Geschichte das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen, dass ihr die vielen Sticheleien ihrer Mitschüler genommen haben und zeigt ihr was es heißt eine richtige Freundin zu sein oder zu haben - und wenn sie noch so klein ist. (...)"