Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren
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Dienstag, 31. Januar 2017

DER ROTE HAHN von Klaus Kurt Löffler


Klappentext 
Michas Tante, die in St. Wolfgang einen kleinen Laden betreibt, erhält einen Erpresserbrief, der mit ›Der Rote Hahn‹ unterschrieben ist. Die Jungen übernehmen den Fall. Während Micha mit der Polizei Kontakt aufnimmt, stößt Max auf eine Gruppe von Tierschützern, deren Anführer ein großer Bursche in einem Hahnenkostüm ist. Max vermutet einen Zusammenhang mit der Erpressung und lässt sich anwerben. Gemeinsam treiben sie mit den Passanten grobe Späße, mit denen sie zeigen wollen, wie sich die geschundenen Tiere fühlen. Gelingt es Max, den Fall auf eigene Faust zu lösen oder hat Micha am Ende die Nase wieder vorn? 
Erhältlich als E-Book und Taschenbuch bei Amazon.


Leseprobe: DER ROTE HAHN

AUSZUG AUS DEM ZWEITEN KAPITEL

 Max begleitete seinen Freund noch bis zur Nebenstraße, die zur Gendarmeriestation führt. Dann kehrte er um. Er hatte Glück, obwohl es anfangs gar nicht so aussah. Vor der Gemeindeverwaltung hatte sich auf der Straße inzwischen eine Menschengruppe gebildet, die einer Darbietung zusah.
Als der Junge herantrat, stoben die Zuschauer plötzlich mit großem Geschrei auseinander und machten einem riesigen Hahn Platz, der ein Opfer für einen Angriff suchte. Max kam da gerade recht. Ehe er es sich versah, stürzte sich das Tier auf ihn und hieb mit seinem großen Schnabel auf Schulter, Rücken und Arme ein. Max hatte alle Hände voll zu tun, sich zu schützen. Schließlich wurde ihm auch noch Spreu ins Gesicht geblasen, sodass er nichts mehr sehen konnte.
Währenddessen rief eine Stimme von einem Tonband:
»So schlägt die Natur zurück!« Können wir der geschundenen Kreatur verdenken, dass sie Rache an den Menschen nimmt?! Was heute noch ein Spiel ist, kann morgen ernst werden. Schließen Sie sich unserem Protest gegen Massentierhaltung und Tierversuche an und füllen sie unseren Spendentopf! Bitte die ausliegende Liste unterschreiben!«
Der Sprecher verstummte, worauf der Hahn sich unter dem Gelächter der Leute ein anderes Opfer suchte und das Ganze von vorne begann.
Max versuchte wütend, sich von der Spreu zu befreien, die überall an seinen Sachen hing. Auf einmal spürte er geschickte Hände auf seinem Rücken, die ihn säuberten. Als er sich umsah, blickte er in ein paar tiefblaue Augen, die ihn unter langen blonden Locken aus einem grünen Gesicht anstrahlten.
»Entschuldige«, äußerte das seltsame Geschöpf mit melodischer Stimme. »Er war wohl zu grob. Es stimmt schon. Der Rote Hahn schießt gern mal übers Ziel hinaus.« Die Sprecherin war als Henne verkleidet, hatte aber jetzt ihren Tierkopf zurückgeklappt. 
Max war nicht nur über die verschmutzte Kleidung, sondern auch über die Demütigung verärgert, die ihm widerfahren war. Er wollte die Hilfe gerade harsch zurückweisen, als ihm aufging, wie der Anführer der Chaostruppe genannt worden war. ROTER HAHN war doch der Name, mit dem der Erpresser den Drohbrief an Tante Sofie unterzeichnet hatte. Und hinter ihm verbarg sich ein Tierschützer, der auch vor radikalen Mitteln nicht zurückschreckte, wie Max soeben am eigenen Leib verspürt hatte. Hier musste er dranbleiben. Wenn er es richtig anstellte, konnte er eine Menge erfahren.
 Er schluckte deshalb seinen Zorn hinunter. »Ich kann euer Anliegen verstehen«, äußerte er gespielt sanftmütig und fügte dann unvorsichtig hinzu. »Ich habe mich selbst schon für den Umweltschutz eingesetzt und würde es sofort wieder tun.«
Die Henne strahlte. »Ja, wirklich? Das trifft sich gut. Der Bursche, der den Stier spielen sollte, hat uns im Stich gelassen. Da kommt deine Hilfe gerade recht.« Sie packte Max und zog ihn hinter eine behelfsmäßige spanische Wand, die zum Umkleiden vor einem Campingbus aufgestellt worden war. Sie bestand aus einer Stange auf zwei Ständern, über die eine Decke gehängt worden war. Das gab den Anschein von Intimität, die natürlich nicht gewährleistet war. Ohne viel Federlesen machte sich das Mädchen daran, den Jungen von seinen Sachen zu befreien.
»Muss das sein?«, fragte Max widerstrebend. Er war schon lange aus dem Alter heraus, in dem weibliche Hände ihm aus der Kleidung helfen mussten.
Die Henne ließ sich in ihrem Werk nicht stören. »Ja, sonst wird´s zu eng und zu heiß! … Mensch, zier dich nicht so«, fuhr sie ihn schließlich an, als er sich weiterhin sträubte. »Ich habe schon mal einen nackten Mann gesehen.«
Max gab seinen Widerstand auf. Er durfte nicht zimperlich sein, wenn er Erfolg haben wollte. Mitmachen war genau die richtige Methode, um das Vertrauen der Tierschützer zu gewinnen und in ihre Pläne eingeweiht zu werden. Es wurde dann auch nicht so schlimm, wie er befürchtet hatte. Er durfte seine Unterwäsche anbehalten. Mit vereinten Kräften gelang es beiden, ihn in das enge Kostüm hineinzuzwängen, das für einen viel kleineren Akteur bestimmt war. In der Zwischenzeit hatte ihm die Henne, die Cynthia hieß, noch einmal den Sinn der Darbietung erläutert. Sie sollte deutlich machen, dass es mit der Geduld und der Friedfertigkeit der Tiere bald ein Ende haben werde, wenn die Menschen ihre Einstellung zu ihnen nicht änderten.
Wenig später tapste Max mit geschwärztem Gesicht als Stier umher und trieb seine Späße mit den Zuschauern, die sich dies lachend gefallen ließen. Durch einen Spalt im Kopf konnte er seine Opfer auswählen. Mit der Zeit begann ihm seine Rolle Spaß zu machen. Er tänzelte auf den Hinterbeinen hin und her, als sei er ein Tanzbär. Ab und zu ließ er sich auf seine Hände herab und griff das Publikum an. Das hatte jedes Mal den Erfolg, dass die Zuschauer lachend und kreischend zurückwichen.
 Es war fast wie bei einem Straßenfest in Spanien, wenn der Stier auf die Straße gelassen wird und die Menschen vor sich hertreibt. Max war stolz, dass er auch wie ein solcher brüllen konnte. Inzwischen war noch ein Esel erschienen, der ihn unterstützte, aber mit seinen schauspielerischen Talenten ihm nicht das Wasser reichen konnte.
 Plötzlich sah Max unter der Menschenmenge Micha, der seine Aufgabe wohl schon erledigt hatte. Er schaute belustigt dem grotesken Treiben auf der Straße zu, nicht ahnend, dass sein Freund einer der Hauptakteure war. Max wollte ihm auf die Sprünge helfen. Er posierte vor seinen Augen und machte allerlei Kunststücke. Die Verkleidung war aber so gut, dass Micha ihn nicht erkannte. Deshalb entschloss er sich, an seinem Freund einen Spaß auszuprobieren, der den Höhepunkt der Vorführung bilden sollte. Er setzte aber voraus, dass man an das Opfer nahe genug herankam. Dafür war Micha gerade der Richtige. Er stand wie ein Fels in der Brandung, ohne das Hin- und Herlaufen der anderen Zuschauer mitzumachen.
Max näherte sich seinem Ziel behutsam. Er trieb mal hier und da seinen Spaß und änderte mehrfach die Richtung. Schließlich blieb er - wie es schien ganz zufällig - vor seinem Freund stehen und rieb seinen aufgesetzten Kopf an ihm. Als er die richtige Position erreicht hatte, hob er das hintere Bein und löste damit einen Mechanismus aus. Ein Behälter entleerte sich mit sanftem Strahl auf die Hose. Sie wurde nass und nässer, bis sie durchweicht und triefend am Bein klebte. Ein schadenfrohes Gelächter erhob sich, vom Klatschen und Gröhlen der Zuschauer begleitet.
Micha war von der Attacke völlig überrascht worden Er begriff erst dann, was vor sich gegangen war, als er die Feuchtigkeit am Bein spürte. Dann schaute er verblüfft auf den durchnässten Stoff herab. Die Ursache dafür wurde ihm wohl erst nach und nach klar, als das Gelächter der Umstehenden nicht abriss und sogar der Stier wiehernde Geräusche abgab. Schließlich wandte er sich mit hochrotem Kopf um und bahnte sich einen Weg durch die brüllende und johlende Menge, die einen Kreis um ihn gebildet hatte.
Max hatte inzwischen ein schlechtes Gewissen bekommen. Wenn die Aktion darauf gerichtet gewesen war, Micha vor allen Augen lächerlich zu machen, dann war sie voll geglückt. Na, da konnte er was erleben, wenn Micha erfuhr, wer da seinen Spaß mit ihm getrieben hatte. Hoffentlich begegnete er ihm heute nicht mehr.

Klaus Kurt Löffler:
Als studierter Jurist war ich zuletzt als Vorsitzender Richter am Landgericht tätig. Nach meiner Pensionierung habe ich während eines Aufenthalts in St. Wolfgang am Wolfgangsee mit dem Schreiben von Jugendbüchern angefangen. Der Schauplatz und meine beruflichen Erfahrungen wollten es, dass es Detektivgeschichten wurden, in denen die Landschaft eine entscheidende Rolle spielt. Es steht bei mir aber nicht das Verbrechen, sondern das hinter ihm stehende Rätsel im Vordergrund. Denn meine Junior- Detektive lösen ihre Fälle mit Köpfchen.
  



Dienstag, 8. März 2016

“3×4 Pfötchen und das Netz der weißen Spinne” von Marion Mollenhauer und Ingrid Siano



Kurzbeschreibung/Klappentext:


Wir, drei kleine, freche, schlaue, niedliche Terrier, trippeln, rennen, purzeln und fliegen mit unseren 3×4 Pfötchen durch ein spannendes Abenteuer in Italien. Eigentlich wollen wir, zusammen mit unserer tierlieben Menschenfamilie, den Grafs, einen ruhigen Urlaub am sonnigen Comer See verbringen. Doch dann geschieht etwas Furchtbares und wir, die 3×4 Pfötchen werden in einen aufregenden Kriminalfall verwickelt …


Die italienischen Wörter, die in der Geschichte vorkommen, haben wir mit unserem guten italienischen Freund Nando zusammen im Anhang des Buches sowie des E-Books für euch übersetzt. So könnt ihr ganz nebenbei ein bisschen Italienisch lernen.
Die Schauplätze unseres Abenteuers findet ihr auf unserer Karte vom Comer See.

Kinder ab 8 Jahre. 
Erhältlich bei Amazon als E-Book und als Taschenbuch, bei ePub oder über die Homepage.


Leseprobe „3x4 Pfötchen und das Netz der weißen Spinne“
Auszug aus dem Kapitel „Nando und „Bello Italiano”:

„Autsch!!!“ Kaily schüttelte empört ihren Kopf, so dass ihre langen, goldenen Haare nur so flogen und die rote Schleife hin und her wippte. Sie streckte ihre kleine, schwarze Knopfnase
beleidigt in die Luft und würdigte ihr Gegenüber keines Blickes. Nando – sein Vater war ein richtiger Windhund, seine Mutter eine schöne Dalmatinerdame – beugte seinen Kopf ganz tief herunter. Treuherzig blickte er dem hübschen, kleinen Yorkshire-Terrier-Mädchen in die Augen. „Och, piccolina, sei nicht beleidigt. Ich habe doch nur ein bisschen an deinem süßen Mauseohr geknabbert.“ Kaily machte ganz schmale, wütend funkelnde Katzenaugen und giftete: „Geknabbert? Hallo …? Wenn du mit deinen großen Zähnen knabberst, fühlt es sich an, als wolltest du mir das Ohr abbeißen. Außerdem hast du meine Frisur durcheinander gebracht. Wenn Mariella das sieht, wird sie mich wieder stundenlang kämmen. Siehst du, da kommt sie
schon.“ Nando hatte das Mädchen schon entdeckt und rannte ihr freudig entgegen, während Kaily mit zierlichen, eleganten Schritten, wie eine Ballerina auf vier Pfoten, hinter ihm her trippelte. „Ciao, Nando, amico mio“, freute sich Mariella, die mal wieder, zusammen mit ihren Eltern und ihren drei Hunden, in dem hübschen Häuschen am Comer See Urlaub machte.


Auszug aus dem Kapitel „Eine merkwürdige Begegnung“:
Am Fähranleger in Varenna standen bereits mehrere Autos in zwei Warteschlangen. „Na, hoffentlich ist die Fähre groß genug, um alle Wagen mitzunehmen“. Rolf Graf sah besorgt auf seine Armbanduhr. „Die nächste Fähre geht eine Viertelstunde später. Das ist immer noch früh genug“, beruhigte ihn Frau Graf. In diesem Moment trat ihr Mann heftig auf die Bremse. Der Fahrer einer großen, protzigen Limousine, an deren Motorhaube die goldenen Buchstaben „CD“ prangten, versuchte sich in die kleine Lücke zwischen dem Auto der Grafs und deren Vordermann zu schieben. „Das hat der sich so gedacht“, sagte Mariellas Vater und ließ sein Auto millimeterweise vorrollen. Schließlich setzte die Limousine zurück und reihte sich hinter ihnen als letztes Auto in die Warteschlange ein. „Warum nicht gleich so?“, brummte Herr Graf. „Habt ihr die merkwürdigen Leute in dem Auto gesehen?“, fragte Mariella. „Die Frau auf dem Rücksitz trägt eine Pelzstola mitten im Juni und die Sonnenbrille des Chauffeurs hat Spiegelgläser.“ „Kleines, jeder kann sich so kleiden, wie er möchte. Das geht uns nichts an.“ Die Stimme von Mariellas Mutter hatte einen leicht tadelnden Unterton. Herr Graf schmunzelte und sagte: „Also, ich finde auch, dass der Chauffeur wie ein Mafioso aussieht.“
Mariella beugte sich zu der Hundebox hinunter und flüsterte: „Ich weiß zwar nicht genau, was ein Mafioso ist – aber er sieht merkwürdig aus.“ Laut sagte sie: „Ich glaube, die hatten auch ’nen Hund dabei.“ „Ach herrje“, seufzte Olivia. „Ein Mafia-Hund! Und direkt hinter uns in der Warteschlange! Das hat uns gerade noch gefehlt.“ „Das wissen wir doch noch gar nicht genau“, brummelte Barny, der noch ein kleines Nickerchen gemacht hatte. „Außerdem, was soll schon passieren, solange ich bei euch bin.“ Er reckte und streckte sich ausgiebig.


Auszug aus dem Kapitel „Das Netz der weißen Spinne“:
Barny robbte bereits wie ein Indianer auf den Höhlenausgang zu. Nach ein paar Biegungen wurde es etwas heller, und man konnte nach draußen sehen. Barny erschrak. In einiger Entfernung sah er Carlotta Dubiosa und Giovanni Grasso. Sie gingen genau auf die Höhle zu. So schnell er konnte, rannte Barny zurück. „Versteckt euch, sie kommen!“ rief er schon von weitem. „Aber ’ier ist weit und breit kein Versteck. Oh, Kaily, sie werden uns finden. Sie werden uns erst elendig ver’ungern lassen und dann ausstopfen“, schluchzte Lulu verzweifelt.
„Heult nicht, kommt mit“, Nando drängte die beiden ziemlich burschikos auf den linken Höhlengang zu, vor den Signora Tarantulla ihr kunstvolles Netz gesponnen hatte.
„Schnell, legt euch hin und versucht unter dem Spinnennetz hindurchzukriechen. Vielleicht bleibt es ganz.“ Kaily und Lulu schafften es, ohne dass die Spinnenfäden an ihrem Fell kleben blieben. Aber Nando war zu groß. Er riss ein gehöriges Loch in das Spinnennetz. Die dicke, weiße Spinne hatte dem Treiben misstrauisch zugesehen. Jetzt raste sie mit ihrem bösartigen Zischen heran. Doch bevor sie losschimpfen konnte, legte Nando ganz viel Charme in seine Stimme und bat: „Signora Tarantulla, es geht um Leben und Tod. Sie sind die beste und schnellste Spinnerin, die ich kenne. Prego, sie müssen das Netz in Sekundenschnelle reparieren. Sonst sind wir verloren.“ Er schaute sich nach Barny um. „Avanti, ragazzo, mach schnell!“ Barny schüttelte den Kopf. „Pass du auf die Mädchen auf. Ich werde die Ganoven ablenken.“


Autorenvita

Die Autorinnen Marion Mollenhauer und Ingrid Siano leben in Duisburg und Düsseldorf. Sie sind seit vielen Jahren befreundet, lieben das Schreiben, das Lesen, la dolce vita und das Reisen mit ihren Terriern. In ihrem Lieblingsreiseland Italien entstand am Comer See ihr Erstlingswerk, das spannende Kinderbuch “3×4 Pfötchen und das Netz der weißen Spinne”. Nachdem die “3×4 Pfötchen” zunächst als Taschenbuch veröffentlicht wurden, gründeten Marion Mollenhauer und Ingrid Siano die e-bookautoren. Auf ihrer Webseite www.e-bookautoren.de findet man alle bisher als E-Book veröffentlichten Werke.

Neben Büchern schreibt Marion Mollenhauer Essays für Fachzeitschriften und Blogbeiträge für diverse Internetportale. Ingrid Siano widmet sich neben dem Schreiben ihrer zweiten Passion, der Fotokunst. Zusätzlich erstellt und pflegt sie alle Internetpräsenzen der beiden Autorinnen. Marion Mollenhauer und Ingrid Siano betreiben folgende Websites incl. Blogs und sind auch bei Facebook und Twitter vertreten:

Freitag, 2. Oktober 2015

Die Kichererbsen jagen die Wilddiebe von Marianne Christmann

 
Klappentext zu ‚Die Kichererbsen jagen die Wilddiebe‘, Teil 3:

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und ‚Die Kichererbsen‘ wollen in Ruhe die letzten beiden Ferienwochen genießen. Doch wie immer kommt es anders.
Wilddiebe wurde im Wald gesichtet und Lenas Bruder und sein Freund geraten in deren Hände. Natürlich beschließen die Freundinnen sofort, die beiden zu suchen.
Doch bei der Suche nach den beiden Jungen, an der sich auch die Kripobeamten beteiligen, verschwindet Lena spurlos. Nun ist guter Rat teuer.
Aber Anne, Sara und Tina machen sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrer Freundin. Es gelingt ihnen auch, Lena und ihren Bruder zu finden und Lukas in Sicherheit zu bringen, aber dann gerät Lena erneut in die Hände der Wilddiebe …
Erhältlich als E-Book bei Amazon, Thalia, bücher.de, Weltbild, Hugendubel und als Taschenbuch.
Leseprobe zu Teil 3:

Der Trampelpfad schlängelte sich durch das Unterholz, die Jungen folgten ihm und kamen immer tiefer in den Wald. Plötzlich endete der Weg. Lukas und Simon sahen sich um. Es gab hier nur noch Büsche und Sträucher und in etwas weiterer Entfernung noch ein paar Bäume.
„Komisch, dass der Weg hier aufhört“, meinte Lukas.
„Ja, sehr merkwürdig. Warum ist das so?“, fragte Simon. „Sieh mal, da vorne, da liegt etwas, das aussieht wie ein Seil“, sagte Simon und wies mit dem Finger in die Richtung, die er meinte.
„Komm, schauen wir uns es mal an“, kam es von Lukas.
Die beiden Jungen liefen nun auf das Seil zu. Doch sie hatten gerade mal drei Schritte nach vorne gemacht, als der Boden unter ihren Füßen nachgab und sie in die Tiefe stürzten.
Sie schlugen auf dem Boden der Grube auf.
„Was war denn das?“, japste Lukas und setzte sich auf.
Er fühlte einen heftigen Schmerz in seinem rechten Knöchel und als er versuchte aufzustehen, durchfuhr ihn ein noch heftigerer Schmerz. Stöhnend ließ er sich wieder auf den Boden sinken.

Autorenvita:

Mein Name ist Marianne Christmann, ich wurde am 10. September 1958 in Weinheim/Bergstr. geboren, wo ich auch aufgewachsen bin.
Nach Abschluss des Gymnasiums machte ich an der Mannheimer Akademie meine Ausbildung zur Europasekretärin. Danach war ich in verschiedenen Firmen als Fremdsprachensekretärin und Übersetzerin tätig.
Heute lebe ich mit noch einem meiner vier Kinder und meinem Hund im Odenwald.
2009 begann ich mein Fernstudium an der Schule des Schreibens in Hamburg. Dieses schloss ich 2012 erfolgreich ab.
Mein erstes Buch Die Kichererbsen stellen die Bankräuber, ein Kinderkrimi für die Altersgruppe 8 – 11 Jahre, erschien im November 2014.
Mein zweites Buch Die Kichererbsen und die Entführer folgte kurz darauf, im Dezember 2014.
Anfang Februar 2015 erschien Reise ins Feenland, eine Fantasy-Geschichte für Kinder, ebenfalls für die Altersgruppe 8 – 11 Jahre.
Im Frühjahr 2015 wurde der dritte Teil der Kichererbsen-Reihe Die Kichererbsen jagen die Wilddiebe veröffentlicht.

Nähere Infos auf meiner homepage