Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren
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Dienstag, 4. Oktober 2016

Kleiner Kürbis - großer Traum von Codename Kolibri



Klappentext:
Der kleine Kürbis langweilt sich zu Tode auf dem großen Kürbisfeld. Tagein, tagaus immer das Gleiche, darum wünscht er sich nichts sehnlicher, als Arme und Beine zu haben, damit er die Welt erforschen kann.
Die anderen Kürbisse zeigen wenig Verständnis. Als sie vor der Halloweennacht von dem rauschenden Fest der Hexe im Geisterwald erzählen, wird der kleine Kürbis hellhörig. Ach könnte er doch auch dorthin …
Lange hält er Ausschau nach den Gästen der Hexe, die vielleicht ihren Weg über das Kürbisfeld nehmen, doch schließlich schläft er ein … und träumt:
Ein seltsamer Traum, in dem er ein großes Abenteuer bestehen muss. Es gilt, den verschollenen Kristall der Hexe im Geisterwald zu finden … und als Belohnung könnte sein Herzenswunsch in Erfüllung gehen.
Erhältlich bei Amazon.

Leseprobe:
…
Weiter ging es durch den finsteren Wald. Bei jedem Geräusch zuckte der kleine Kürbis schreckhaft zusammen. Er war heilfroh die Krähe und den Kater dabeizuhaben. Ab und zu flogen seltsame Tiere über ihre Köpfe hinweg. Ängstlich schauten sie zum Himmel.
„Fledermäuse“, sagte der Kater.
Dann entdeckten sie einen Lichtschimmer in der Ferne.
„Das muss das Haus der Hexe sein“, meinte die Krähe.
Langsam und vorsichtig pirschten sie sich heran.
Das alte windschiefe Haus war hell erleuchtet, doch von der Hexe keine Spur. Im Vorgarten war alles still und ruhig, nur ein paar Kürbisse lagen verstreut auf dem Rasen. Doch von der Rückseite des Hauses erschallte heiteres, lautes Stimmengewirr. Plötzlich erschien ein Gespenst über dem Dachfirst.


„Die Feier findet wohl im Garten auf der anderen Seite statt“, meinte der Kater. „Wir müssen uns um das Haus schleichen.“
Der kleine Kürbis nickte.
Leise huschten sie hinter den Zaun und um die Mauern des alten Gebäudes herum.
Der Garten erstrahlte im hellen Glanz und eine ganze Reihe Gäste hatte sich schon eingefunden.
Der kleine Kürbis kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hinter einem dicken Baumstamm versteckt beobachteten sie das Geschehen.




Autorenvita:
Die Autorin Marion David, geb. 1959, ist dreifache Mutter und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Aachen. Schon vor vielen Jahren hat sie damit begonnen, Geschichten für  ihre Kinder zu schreiben. Lange lagen die Manuskripte in der Schublade, bis im Jahr 2011 der Entschluss fiel, die Geschichten zu überarbeiten und diese als E-Book zu veröffentlichen. An der Entstehung der Buchreihe „Die Bücher des Barnabas Rosenstengel“ sind auch die beiden mittlerweile erwachsenen Töchter beteiligt, die ihre Mutter mit der Gestaltung der Bücher und den Illustrationen tatkräftig unterstützen. Die abenteuerlichen Tiergeschichten des Teams erscheinen unter dem Pseudonym „Codename Kolibri“. Nach dem großen Erfolg des ersten Bands „Die Reise zu den Weinenden Felsen“ setzte das kleine Familienunternehmen die Serie fort und brachte zeitgleich die Buchreihe „Leseabenteuer mit Barnabas“ für junge Leser auf den Markt.
Mittlerweile ist auch das erste Bilderbuch erschienen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.barnabas-rosenstengel.de/

Dienstag, 19. April 2016

Leseabenteuer mit Barnabas: Südamerika - Barnabas und Konrad auf Schatzsuche von Codename Kolibri



Klappentext:
Band 5 einer lustigen und spannenden Kinderbuchreihe für junge Leser, die die Welt entdecken möchten.

Für die beiden Freunde Barnabas und Konrad ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Nach ihren vielen Reisen sollen sie jetzt für die nächsten Jahre zusammen mit ihren Eltern in Südamerika leben. Doch bevor die Schule beginnt, gibt es noch eine große Überraschung: Eine Entdeckungsfahrt durch den tropischen Regenwald auf dem Amazonas ist angesagt.
Ein kleines Büchlein über das Goldland Eldorado verleitet die beiden dazu, auf Schatzsuche zu gehen.
Ob das Mädchen Mathilde, das die Jungs begleitet, da mitspielt, und ob es den sagenumwobenen Schatz wirklich gibt?
Barnabas und Konrad sind jedenfalls Feuer und Flamme und bei ihrer Suche geraten sie natürlich wieder in das ein oder andere Abenteuer.
Erhältlich bei Amazon

Leseprobe:

13. Kapitel

Stromschnellen


 „Na, los doch, Konrad! Mein Gott, du must schneller rudern, sonst ist das Buch verloren!“, trieb ich meinen Freund mit Panik in den Augen an.
„Ich mach doch schon so schnell ich kann!“, beschwerte sich Konrad.
Das war nicht von der Hand zu weisen, denn sein lautes Schnaufen war unüberhörbar.
Trotz aller Anstrengungen entfernte sich das Büchlein immer weiter aus unserem Blickfeld. Es trieb, von kleinen Schaumkronen getragen, immer eiliger voraus.
Auch unser Kanu schien auf einmal an Fahrt zu gewinnen. Erschrocken registrierte ich, dass das bisher seicht fließende Gewässer sich immer mehr in einen reißenden Fluss verwandelte. Längst hatten die Stromschnellen auch unser kleines Boot erfasst und katapultierten es mit rasender Geschwindigkeit den Fluss hinunter.
„Oh nein, ich kann das Boot nicht mehr steuern!“, schrie Konrad um Hilfe.
Mir blieb nichts anderes übrig, als den vor Angst zitternden Affen abzusetzen.
„Jetzt halt dich gut fest, mein Kleiner!“
Dann griff ich nach dem zweiten Paddelpaar und versuchte, Konrad zu unterstützen. Es wurde immer schwieriger, das Boot auf Kurs zu halten, viele große Steine verengten zudem den Wasserweg und stellten sich uns in den Weg.
Hoch schäumte das Wasser an den Felsblöcken auf und die Wasserkraft schleuderte das kleine Boot mit Wucht über die Hindernisse.
Wir dürfen nur nicht kentern, ging es mir dauernd durch den Kopf.
Der kleine Affe kreischte jedes Mal, genauso wie wir, laut auf, wenn das Boot über ein Hindernis hüpfte, dann wieder tief eintauchte und das Wasser in einem Schwall über uns hinwegschwappte.
Ich weiß nicht, wie lange wir in den Stromschnellen unterwegs waren – mir kam es jedenfalls wie eine Ewigkeit vor. Aber erstaunlicherweise hatten wir das Kunstwerk fertiggebracht, nicht unterzugehen.
Irgendwann teilte sich der Wasserweg vor uns. Im letzten Augenblick retteten wir uns in die rechte Abbiegung.
Als dann die Strömung endlich nachließ, waren wir pitschenass und fix und fertig. Völlig kraftlos hielten wir nach einer geeigneten Stelle Ausschau, wo wir anlegen konnten.
Das Wasser hatte sich beruhigt und floss nun wieder friedlich, so als wäre nichts gewesen, vor sich hin.
Mühselig schleppten wir uns ans Ufer, den Schrecken mussten wir nun erst mal verdauen.
„Nun sitzen wir mal wieder aussichtslos in der Patsche!“, meckerte Konrad, als er wieder Luft bekam. „Und das alles wegen des ollen Buches!“
„Was kann ich dafür, dass der Affe damit abhaut!“, keuchte ich, meine Atmung ging immer noch schnell.
Konrad standen die Schweißperlen auf der Stirn. Nicht nur vor Anstrengung, sondern auch vor Angst.
Und dazu hatte er auch allen Grund: Wir waren mutterseelenallein im tiefsten Dschungel und hatten keine Ahnung, wie wir zur Mission zurückfinden sollten.


Autorenvita:
Die Autorin Marion David, geb. 1959, ist dreifache Mutter und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Aachen. Schon vor vielen Jahren hat sie damit begonnen, Geschichten für  ihre Kinder zu schreiben. Lange lagen die Manuskripte in der Schublade, bis im Jahr 2011 der Entschluss fiel, die Geschichten zu überarbeiten und diese als E-Book zu veröffentlichen. An der Entstehung der Buchreihe „Die Bücher des Barnabas Rosenstengel“ sind auch die beiden mittlerweile erwachsenen Töchter beteiligt, die ihre Mutter mit der Gestaltung der Bücher und den Illustrationen tatkräftig unterstützen. Die abenteuerlichen Tiergeschichten des Teams erscheinen unter dem Pseudonym „Codename Kolibri“. Nach dem großen Erfolg des ersten Bands „Die Reise zu den Weinenden Felsen“ setzte das kleine Familienunternehmen die Serie fort und brachte zeitgleich die Buchreihe „Leseabenteuer mit Barnabas“ für junge Leser auf den Markt.
Mittlerweile ist auch das erste Bilderbuch erschienen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.barnabas-rosenstengel.de/

Freitag, 14. August 2015

Afrika – Barnabas und Konrad auf Safari von Codename Kolibri



Leseabenteuer mit Barnabas

Klappentext:
Band 4 einer lustigen und spannenden Kinderbuchreihe für junge Leser, die die Welt entdecken möchten – empfohlen ab ( Jahren.

Bevor es in ihre neue Heimat nach Südamerika geht, machen die Freunde Barnabas und Konrad noch einen kurzen Abstecher nach Afrika.
Auf Safari in Kenia, davon haben sie immer schon geträumt. Doch schnell müssen sie erkennen, dass auch hier die faszinierende Welt der Tiere bedroht ist: Immer mehr Elefanten werden auf Grund des Elfenbeins getötet. Die Freunde sind empört über die Zustände der Wilderei.
Die beiden besuchen ein Elefantenwaisenhaus und auf einem Ausflug in die kleine Stadt Arusha werden sie Zeuge bei der Entstehung eines teuflischen Plans. Sofort wittern die Jungs ein neues Abenteuer und setzen alles daran, die Wilderer zu überlisten.
Erhältlich bei Amazon

Leseprobe:
4. Kapitel
Ein seltsames Haustier
Konrad und ich teilten uns wie immer ein Zimmer. Das Schönste war, dass eine große Holzveranda direkt in den Garten führte. Eigentlich war „Garten“ nicht so ganz die richtige Bezeichnung, denn vor uns offenbarte sich ein wahrer Dschungel. Auch hier standen riesige Bananenstauden und uralte Bäume, in deren Geäst man ein paar kleine Äffchen herumspringen sah. Mit offenem Mund bestaunten wir dieses Paradies. Das Geschrei eines Papageis brachte uns wieder in die Wirklichkeit zurück.
„Sieh dir das an, Konrad! Das ist einfach himmlisch“, sprudelten die Worte der Begeisterung aus mir hervor.
„Das kannst du laut sagen. Kneif mich mal, damit ich weiß, dass ich nicht träume“, sagte Konrad und ließ sich von mir in den Arm zwicken.
„Gott sei Dank, kein Traum, es ist alles noch da!“, seufzte er zufrieden.
Anschließend gingen wir wieder zurück ins Zimmer und schauten uns hier um.
Unser Wäscheschrank war bereits gefüllt mit luftiger Kleidung, die unsere Mütter für uns mitgebracht und bereits eingekramt hatten.
Einige Dinge, die wir vielleicht brauchten, holten wir schnell noch aus unseren Koffern. Dann suchten wir nach einem geeigneten Platz, um unser Gepäck zu verstauen – denn Wintersachen würden wir in der nächsten Zeit nicht mehr benötigen.
Wir entschieden uns, alles unter die Betten zu schieben. Auf dem Boden kniend bugsierten wir die Koffer bis gegen die Wand, sodass sie ganz unter dem Bettgestell verschwanden. Bei dieser Aktion streifte etwas Kaltes, Nasses an meine Waden.
„Konrad, lass den Unsinn!“, fuhr ich meinen Freund an, immer hatte er irgendeinen Blödsinn im Sinn.
 „Was mach ich denn?“, unwirsch sah er mich an. Dann nahm sein Gesicht ebenfalls einen seltsamen Ausdruck an. „Du, an meinen Beinen leckt etwas!“
„Genau das meine ich, Konrad – bei mir auch, ich dachte, das wärst du?“, erklärte ich.
„Weshalb sollte ich an deinen Beinen lecken? Bin ich irre? Barnabas, was ist daaas!“
Vorsichtig drehten wir uns um. Wir blickten in das Gesicht einer großen schlanken Raubkatze.
„Barnabas, ich habe es mir überlegt, vielleicht ist doch alles besser nur ein Traum!“, flüsterte Konrad und stierte genau wie ich das Raubtier mit vor Angst geweiteten Augen an. „Ich möchte bitte, bitte wieder aufwachen! Tu doch was!“
Ich wollte gerade einen Versuch starten, um nach Hilfe zu rufen, als die Katze mit dem gepunkteten Fell einen weiteren Schritt auf mich zumachte und mir durchs Gesicht leckte.
Ich musste schwer schlucken und der Versuchung widerstehen, laut schreiend zu flüchten, aber das hätte wahrscheinlich nur das Gegenteil bewirkt. Vor Raubtieren wegzurennen, das war meistens die schlechteste Lösung – so viel hatte ich bei unseren Abenteuern in der Wildnis schon gelernt. Also blieb ich tapfer knien und harrte der Dinge, die da kommen sollten.
Konrad war leichenblass und ein zaghaftes Grunzen war alles, was er zuwege brachte. So würde uns mit Sicherheit keiner hören können.
Schließlich, als wir glaubten unser letztes Stündlein hätte geschlagen, steckte Mr. Plum den Kopf zur Türe herein.
„Oh, wie ich sehe, habt ihr euch schon mit Mabou bekannt gemacht“, sagte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Komm her, meine Schöne, du kannst unsere Gäste doch nicht so erschrecken!“, tadelte er die Raubkatze und strich ihr liebevoll über den Kopf.
„Vor Mabou braucht ihr euch nicht zu fürchten, die ist zahm wie ein Lamm. Sie schmust immer gerne ein wenig mit den Gästen. Wir haben die Gepardin als Baby gefunden und aufgezogen. Seitdem ist sie quasi unser Haustier.“
Erleichtert entspannten sich unsere Gesichtszüge. Nun konnten wir auch die hübsche Gesichtszeichnung der Gepardin wahrnehmen.
„Sie ist eine richtige Schönheit, nicht wahr? Deshalb haben wir sie auch Mabou genannt, das heißt: die Schöne.“
Als hätte sie das Kompliment verstanden, leckte „die Schöne“ auch Mr. Plum einmal quer durchs Gesicht.


Autorenvita:
Die Autorin Marion David, geb. 1959, ist dreifache Mutter und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Aachen. Schon vor vielen Jahren hat sie damit begonnen, Geschichten für  ihre Kinder zu schreiben. Lange lagen die Manuskripte in der Schublade, bis im Jahr 2011 der Entschluss fiel, die Geschichten zu überarbeiten und diese als E-Book zu veröffentlichen. An der Entstehung der Buchreihe „Die Bücher des Barnabas Rosenstengel“ sind auch die beiden mittlerweile erwachsenen Töchter beteiligt, die ihre Mutter mit der Gestaltung der Bücher und den Illustrationen tatkräftig unterstützen. Die abenteuerlichen Tiergeschichten des Teams erscheinen unter dem Pseudonym „Codename Kolibri“. Nach dem großen Erfolg des ersten Bands „Die Reise zu den Weinenden Felsen“ setzte das kleine Familienunternehmen die Serie fort und brachte zeitgleich die Buchreihe „Leseabenteuer mit Barnabas“ für junge Leser auf den Markt.
Mittlerweile ist auch das erste Bilderbuch erschienen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.barnabas-rosenstengel.de/