Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren

Dienstag, 3. Februar 2015

Zauberbann über Mystica von Rotraud Falke-Held



Klappentext:

In dem geheimnisvollen Land MYSTICA lebt die Hexe Rosalia gemeinsam mit der Katze Pilar und dem Hund Adolar. Sie ist eine Außenseiterin und wird schließlich sogar vom Herrscher des Zauberreiches aus dem Hexenzirkel ausgeschlossen.
Durch ein Naturereignis öffnet sich das Tor zwischen Menschenwelt und Mystica. Zwei Kinder betreten das fremde Land und freunden sich mit Rosalia an.
Eines Tages verletzen einige Hexen das Gesetz und greifen in die Natur ein. Das erzürnt die Naturgeister, die das gesamte Zauberreich mit einem Bann belegen. Nur eine ausgewählte Schar von Geschöpfen beider Welten kann die Geister besänftigen. Aber allein Rosa hat Kontakt zu anderen Wesen…

Zauberbann über Mystica ist eine spannende Geschichte voller Magie für Mädchen und Jungen ab etwa 7 Jahren. 
Das Buch hat 102 Seiten und hat viele schöne schwarz-weiß Bildern von Heike Winkler.

Das Buch kann im Buchhandel bestellt werden (ISBN: 978-3-941666-04-7) oder direkt beim Monolith Verlag (oder bei der Autorin).

Leseprobe aus Kapitel 6: Sonnenfinsternis

Rosa stand vor ihrem Haus und vermisste die bunten Blu­men des Frühjahrs und Sommers. Inzwischen waren auch die letzten Blumen verwelkt. Und obwohl der Herbst bisher sehr warm und sonnig war, war heute ein ungewöhnlich düsterer Tag.
„Ich weiß, du darfst mit Zauberei nicht in die Natur eingreifen, aber kannst du nicht wenigstens ein paar Blumen in die Vase hexen?“, fragte Adolar.
„Natürliche Blumen nicht. Aber mit etwas Farbe kann ich Blumengirlanden an die Wände zaubern.“
„Dann tu es!“

                           Eene meene eins zwei drei
                           Sei´s getan mit Hexerei
                           Geschmückt seist du mit bunten Farben
                           Blumen und Blätter wollen wir im Hause haben
                           Es entstehe wie mit Künstlerhänden
                           Bunter Frühling an den Wänden   
                           Eene meene eins zwei drei
                           Es ist geschehn dank Hexerei.

Das Haus erstrahlte sofort viel fröhlicher. Bunte Blumengir­landen zogen sich über die Wände. Efeu rankte von der Decke.  Alles sah so echt aus, dass man sogar meinte, den Duft wahrnehmen zu können.
Rosa seufzte zufrieden. „Es ist wunderschön.“
„Ja, es sieht so aus, als hättest du den Sommer eingefangen“, lobte Pilar.
„Aber was tut sich nur draußen?“, klagte Adolar.
Ja, draußen sah es eigenartig aus. Es wurde so merkwür­dig dunkel, aber es war nicht die Dunkelheit der Nacht. Es war auch nicht die Dunkelheit von Regenwetter. Rosalia hatte noch niemals an einem Tag so triste Farben gesehen.
Nebel schlich über den Waldboden - und - obwohl keine Wol­ken am Himmel waren, schien sich die Sonne zu verdun­keln. „Was ist das?“, fragte Rosa. „Ich habe Angst. So etwas habe ich noch nie gesehen. Es ist, als würde die Welt unterge­hen.“
Pilar schüttelte den Kopf. „Nein, Mystica wird nicht unterge­hen.“
Rosalia fror plötzlich, obwohl es warm war in ihrem Häuschen. Ein Schauer des Grauens überkam sie. Sie schüttelte sich.
„Lass uns nach draußen gehen und zusehen, was geschieht“, schlug Pilar vor. „Du musst keine Angst haben.“
Sie stupste Rosa an.
Adolar zerrte leicht an ihrem Rock.
Rosa gehorchte und folgte den beiden nach draußen. In­zwischen war es noch düsterer geworden.
„Der helle Tag wird dunkel“, seufzte Adolar.
„So etwas hat es in Mystica noch niemals gegeben“, maunzte Pilar ehrfürchtig.

Rotraud Falke-Held wurde 1964 in Bad Driburg geboren.
Schon in der Grundschulzeit entdeckte sie die Freude am Schreiben.
Doch zunächst absolvierte sie eine solide kaufmännische Ausbildung und kann heute auf eine 20jährige Berufstätigkeit zurückblicken.
Nach der Geburt ihrer Kinder - in den Jahren 2000 und 2001 – gab sie ihre Berufstätigkeit auf. Sie begann, sich spannende Geschichten auszudenken – zunächst nur für ihre eigenen Kinder.
2009 erschien ihr erstes Kinderbuch „Der kleine Bär Tapp“ im Monolith Verlag.
Seither sind einige Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen, altersmäßig wachsen die Geschichten mit dem Alter ihrer eigenen Kinder.
Rotraud Falke-Held lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und der Hundedame Cacy in Büren. 
 

Dienstag, 27. Januar 2015

"Amelie geht schlafen. Gute-Nacht-Geschichten für die Kleinsten" von Eva Markert

Klappentext:
„Gute Nacht, schlaf schön“, sagt Amelies Mama jeden Abend. Doch allzu oft ist die kleine Amelie gar nicht müde, und es passiert noch so einiges im Kinderzimmer, ehe sie einschläft: Amelie entdeckt die Wirkung von Zaubertropfen, sie versteckt sich vor dem Sturm, wünscht sich was von einer Sternschnuppe, oder sie spürt muntere Nachtgespenster auf und vieles andere mehr!
15 kurze Geschichten zur guten Nacht für die Kleinsten
Erhältlich bei Amazon.
Leseprobe:
Chrrr
„Gute Nacht, schlaf schön“, sagt Amelies Mama.
Amelie ist heute besonders müde. Sie schläft sofort ein und schläft tief und fest.
Als sie aufwacht, ist sie putzmunter. Und sie hat einen Riesenappetit auf ein Brot mit Erdbeermarmelade zum Frühstück.
„Mama!“, ruft sie.
Keine Antwort.
Amelie wundert sich. Ist Mama nicht da? Sonst kommt sie immer, wenn Amelie ruft.
„Papa!“, ruft sie.
Aber auch Papa lässt sich nicht blicken.
Nun bemerkt Amelie noch etwas Merkwürdiges. Es ist ganz dunkel. So dunkel, als ob es Nacht wäre. Dabei ist es doch schon Morgen!
Amelie schlägt die Decke zurück. Sie will wissen, was da los ist. Sie schlüpft in ihre weißen Pantoffeln mit den rosa Schleifchen und schleicht zur Treppe. Unten ist kein Laut zu hören. Wo sind bloß Mama und Papa? Amelie bekommt ein wenig Angst.
Auf einmal hört sie ein Geräusch. Es kommt aber nicht von unten, sondern aus dem Elternschlafzimmer. Es hört sich an wie Chrrr, Chrrr.
Amelie geht auf Zehenspitzen zur Tür und lauert hinein. Da liegen Mama und Papa im Bett und schlafen. „Chrrr“, macht Papa, „Chrrr.“ Er schnarcht.
„Mama! Papa!“, ruft Amelie. „Aufstehen!“
Mama fährt hoch. „Amelie!“, sagt sie erschrocken. „Was machst du denn da, mitten in der Nacht?“
„Es ist Morgen“, erwidert Amelie. „Ich habe nämlich schon geschlafen. Und jetzt bin ich aufgewacht, und ich bin gar nicht mehr müde.“
„Du glaubst, dass die Nacht schon vorbei ist, weil du so tief geschlafen hast“, erklärt Mama. „In Wirklichkeit hast du nur wenige Stunden geschlafen.“
Nun wird auch Papa wach. Das Chrr hört auf. Er schaut auf den Wecker. „Erst Mitternacht“, murmelt er. Dann legt er sich wieder hin und gähnt.
„Du Papa? Mama?“, fragt Amelie. „Darf ich heute ausnahmsweise mal bei euch weiterschlafen?“
Die Eltern schauen sich an.
„Bitte, bitte“, bettelt Amelie.
Mama nickt und Papa sagt: „Meinetwegen. Aber nur, wenn du keinen Krach machst.“
„Ich bin ganz leise“, verspricht Amelie eifrig.
Zusammen mit Mama geht sie erst in die Küche. Dort macht Mama ihr ein halbes Brot mit Erdbeermarmelade, weil sie solchen Hunger auf Frühstück hat.
Danach muss Amelie noch mal ins Badezimmer.
Zum Schluss holen sie ihr Bettzeug und bringen es ins Elternschlafzimmer.
„Chrrr“, macht Papa.
„O je, Papa schnarcht wieder“, seufzt Mama. „Hoffentlich kann ich einschlafen bei diesem Lärm.“
Amelie mummelt sich zwischen den Eltern in ihre Decke ein.
„Chrrr“, schnarcht Papa neben ihr.
„Der Papa macht aber viel Krach“, wispert sie.
„Ja, leider“, wispert Mama zurück.
Kurze Zeit später hört Amelie das Chrrr nicht mehr. Sie schläft.


Eva Markert lebt in Ratingen bei Düsseldorf. Von Beruf ist sie Studienrätin mit den Fächern Englisch und Französisch. Außerdem besitzt sie ein Zertifikat für Deutsch als Fremdsprache und ist staatlich geprüfte Übersetzerin. In ihrer Freizeit arbeitete sie viele Jahre als Lektorin und Korrektorin in einem kleinen Verlag mit.
Zahlreiche Kurzgeschichten und Kindergeschichten von Eva Markert wurden in verschiedenen Hör- und Printmedien veröffentlicht. Ihre Kinder- und Jugendbücher sowie Romane und Kurzgeschichtensammlungen für Erwachsene sind bei Amazon und anderen Händlern erhältlich.

Link zu Amazon: http://amzn.to/1bIYDhv

Dienstag, 20. Januar 2015

Àngels Decke von Marion von Vlahovits



Klappentext: Die Geschichte von Ángel und seiner Decke spielt in den Anden und darf als Weihnachtsgeschichte verstanden werden. Der Hirtenjunge Ángel lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in den Bergen. Sein kostbarster Besitz ist eine Decke. Diese Decke nimmt er mit, egal wohin er geht. Auch zum Schafe hüten. Dabei begegnet er in einer kalten Nacht Menschen, die noch weniger besitzen als er. Die eindrucksvollen, farbenfrohen Bilder entführen in die Welt der Anden und sprechen Kinder und Erwachsene an.
Ein Euro vom Erlös wird an den Verein Herzen für eine neue Welt e.V gespendet.
Àngels Decke: eine zweisprachige Geschichte
Das Buch kann aber in jedem Onlinebuchhandel und in jeder normalen Buchhandlung bestellt und gekauft werden.
Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.




In einem Land,
in dem die Menschen                                                   
keine großen Häuser,
keine schnellen Autos,  
keine lauten Fernseher                                                       
und keine tollen Computerspiele haben,  
lebt ein Junge mit Namen Ángel.                                  

Ángel lebt zusammen mit                                          
seiner Mama und seinem Papa,  
seiner Oma und seinem Opa,         
seiner Uroma,                                                                  
seinen 2 Tanten und 3 Onkeln,                                        
seinen 5 Schwestern und 2 Brüdern                                 
und seinen 8 Cousins in einem kleinen Dorf.
Die ganze Familie wohnt in einer Hütte.
En un país,
en el cual la gente
no tienen grandes casas, 
ni autos rápidos,
ni televisores que suenen fuerte,
y tampoco fántasticos juegos de computadora,
vive un niño llamado Ángel.

Ángel vive junto con su Mama, Papa,
abuela, abuelo, bisabuela, tambien,
con sus 2 tías y 3 tíos,
sus 5 hermanas y 2 hermanos,
y sus 8 primos en un pequeño pueblo.
Toda la familia vive en una cabaña.
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Diese Hütte besteht aus einem großen Zimmer, sie hat 4 Wände, ein Dach, eine Türe und 2 Fenster. Es gibt keine Möbel, keine Schränke, keine Betten, keine Tische und auch keine Stühle.
Alle großen Menschen in Ángels Dorf haben als wichtigsten Besitz eine Decke.
In der Nacht ist die Decke ein Bett.
Ist es warm, legen die Menschen die Decke auf den Boden. So haben sie eine Matratze. Ist es kalt, wickeln sie sich in die Decke, damit sie etwas zum Zudecken haben.
Am Tag ist die Decke ein Sitzplatz.
Die Menschen falten die Decke                                                  zu einem kleinen Viereck und setzen sich darauf. So haben sie einen Stuhl.
An besonders kalten Tagen ist die Decke ein Mantel. Die Menschen wickeln die Decke um ihren Körper, damit sie nicht zu sehr frieren müssen.
Esta cabaña tiene una habitación grande, con 4 paredes, techo  una puerta y 2 ventanas.
No tiene muebles, armarios ni camas,
tampoco mesas o sillas.
Lo más valioso que tienen las personas grandes en el pueblo de Ángel es una manta.  En la noche la manta la usan como cama.
Cuando hace calor, la gente ponen la manta en el piso, así ellos tienen un colchón.
Cuando hace frío, ellos se arropan con la manta,  en el día la manta la usan para sentarse.
Las personas doblan la manta como un cuadrado. Y se sientan sobre ella, así tienen una silla.
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En días muy fríos la manta la usan como abrigo.
Las personas envuelven su cuerpo en la manta para que no les de frío.


Marion von Vlahovits: Ich lebe mit meiner Familie in der Nähe von Regensburg. Dort arbeitee ich als Lehrerin in einem Förderzentrum. Schon in meiner Kindheit war ich eine Leseratte und reiste so immer wieder in andere Welten. Früh fing ich an eigene Geschichten zu erfinden. In den letzten Jahren entstanden so immer wieder Geschichten, die nur noch auf die passenden Bilder warteten um als Bilderbuch veröffentlicht werden zu können. Durch eine Kollegin lernte ich Angelika Niklas kennen und gemeinsam verwirklichten wir bereits 2013 unser erstes Buchprojekt: Beim Papierfresserchens MTM Verlag wurde das Buch "Julian und die Wutsteine" veröffentlicht. Für das Buch von Ángels Decke entwickelten wir anhand der bereits vorliegenden Geschichte ein "Drehbuch" für die jeweiligen Bilder. Eine weitere Bekannte Kerstin Alzaul übersetzte die Geschichte ins Spanische. So entstand ein zweisprachiges Buch, das nun auch mein Patenkind in Ecuador lesen kann.
Neben den Kinderbüchern schreibe ich auch Gedichte, die schon häufig in Anthologien des Verlags am Eschbach abgedruckt wurden. Auch für den Lernbiene Verlag bin ich als Autorin tätig und habe dort schon einige Unterrichtsmaterialien veröffentlicht.
 https://www.facebook.com/pages/Marion-von-Vlahovits/554777094532500

Angelika Niklas lebt in Kelheim und ist freischaffende Künstlerin. Sie ist Mitglied der Gruppe Kunst Kelheim und beteiligt sich regelmäßig an Ausstellungen und Wettbewerben. Seit ihrer Kindheit malt sie mit Leidenschaft und sucht immer wieder nach neuen Möglichkeiten und Techniken. Auch für "Julian und die Wutsteine" fertigte sie die Illustrationen an.

Dienstag, 13. Januar 2015

Wuffi der kleine Hund von Angelika Musold



 Auch kleine Hunde brauchen eine Menge um sich wohlzufühlen!
In diesem Vorlesebilderbuch lernen bereits die kleinsten Zuhörer, wie wichtig der richtige Umgang mit Hunden ist.

"Wuffi, der kleine Hund", ist ein Bilderbuch für Kinder ab zwei Jahren mit vielen farbigen Bildern. Erhältlich bei Amazon.


 



Angelika Musold wurde am 1. April 1981 in Aalen/ Baden-Württemberg geboren. Von Beruf ist sie Lehrerin an Grund- und Hauptschulen mit den Fächern Deutsch, Bildende Kunst und katholische Religion. Sie lebt mit ihrer Familie in Abtsgmünd.  
Seit 2009 schreibt und illustriert sie Bilderbücher für Kinder ab zwei Jahren.