Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren
Posts mit dem Label Schwimmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schwimmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. Oktober 2017

"Schatzsuche im Spaßbad" von Veronika Aretz

Klappentext: Zu ihrem siebten Geburtstag wird Jana von ihrer Familie mit einem Ausflug ins Spaßbad und einem goldenen Schlüssel überrascht. Irgendwo im Spaßbad ist eine Truhe versteckt, die Jana nur mit diesem Schlüssel öffnen kann. Zusammen macht sich die Familie auf die Suche. Dazu müssen Vulkan- und Wasserrutsche genommen und auch Wildwasserbahn und das Wellenbad durchforstet werden. Eine aufregende Suche beginnt ... Einige Baderegeln sind in dieser Geschichte versteckt. Schau mal, ob du sie finden kannst!
Erhältlich bei VA-Verlag und Amazon. 

Geschafft!
Wir fahren los!
Endlich sitzen wir im Auto. Anna und ich haben einen Platz ganz hinten. Wir überlegen, was wir wohl alles im Spaßbad erleben werden. Wie gut, dass wir beide schon unser Seepferdchen haben und jetzt für das bronze-Abzeichen üben!
Leon und Max sitzen vor uns, sie flüstern und lachen die ganze Zeit. Ob sie etwas aushecken? Brüdern kann man ja nie trauen.
„Oma Inge kann euch beiden bestimmt noch eine Menge Übungen im Wasser zeigen“, sagt Papa zu uns. „Sie ist früher Wettkämpfe geschwommen und kennt sich richtig gut aus. Vielleicht ist sie in Wirklichkeit sogar eine Wassernixe.“
Da lacht Oma Inge laut. „Ja, aber eine, die zu viel Kuchen gegessen hat!“



Es dauert sehr lange, bis wir den Parkplatz erreichen. Von dort müssen wir zu Fuß weiter. Das Spaßbad hat eine große Kuppel, aus der sich eine blaue und eine rote Rutschbahn schlängeln. Ich höre viele Leute lachen und rufen.
Die Frau an der Kasse lächelt. „Und du bist das Geburtstagskind? Dann hast du heute freien Eintritt.“ Sie reicht mir einen goldenen Schlüssel. „In diesem Gebäude ist ein Schatz versteckt. Nur du allein kannst die Truhe öffnen!“
Nun bin ich sprachlos. Auch Anna strahlt. Das wird ein tolles Abenteuer!



Schnell ziehen wir uns um. Dann gehen wir ins Spaßbad. Auf den ersten Blick ist es wundervoll. Wir laufen eine ganze Runde, damit wir alles kennenlernen. Es gibt viele Pflanzeninseln und jede Menge Wasserläufe. Palmen und Bäume wachsen bis zur Decke. Von dort höre ich Vögel zwitschern, kann aber keinen von ihnen entdecken. Über eine Hängebrücke können wir über die Anlage laufen. Draußen sind weitere Becken. Dort wachsen auch viele bunte Blumen.



„Und wo finde ich jetzt den Schatz?“, frage ich. Den Schlüssel habe ich an mein Handgelenk gebunden.
Papa zuckt die Schultern. „Das weiß ich leider auch nicht. Wir müssen ihn suchen.“

Erste Aufregung
„Zuerst müssen wir duschen“, erinnert uns Oma Inge.
„Aber ich bin sauber!“, ruft Max.
Papa lacht. „Unser Schweiß klebt trotzdem auf der Haut. Wenn sich die Leute nicht richtig duschen, muss der Schwimmmeister mehr Chlor ins Wasser schütten.“
„Chlor?“, frage ich. „Ist das nicht das Zeug, das immer so in den Augen brennt?“
„Stimmt!“, sagt Oma Inge. „Und es muss noch mehr Chemie ins Wasser, wenn jemand ins Wasser macht.“
„Ihhh“, rufen Anna und ich. Auf jeden Fall duschen wir jetzt gründlich, seifen uns ordentlich ab und gehen vorher noch mal zur Toilette.



Endlich können wir ins Wasser. Wir finden ein Becken mit künstlichen Palmen. Unter ihren Blättern wird Wasser durch Rohre in offene Kokosnüsse geleitet. Sobald genug Wasser in die Nüsse hineingeflossen ist, kippen sie zur Seite. Danach rutschen sie zurück und werden wieder mit neuem Wasser befüllt. Man kann nie wissen, wann sie sich entleeren.
Das Wasser im Becken ist kalt. Es reicht mir nur bis zu den Knien, ich zittere aber trotzdem.
„Dann hast du vorhin nicht kalt geduscht“, sagt Oma Inge. „Deshalb frierst du. Am besten bewegst du dich mal!“
Daraufhin versucht sie mich zu fangen. Ich kreische auf und verstecke mich hinter Papa. Der flüchtet hinter den Kübel, wo Leon und Max stehen. Gleich erwischt mich Oma Inge – doch eine Kokosnuss öffnet sich genau über ihr und das Wasser plätschert auf ihren Kopf. Sie lacht laut und schüttelt sich wie ein begossener Pudel – und ich habe noch einmal Glück gehabt!



Vita:
Veronika Aretz wurde 1963 in Aachen geboren, hat Grafik-Design studiert und arbeitet seit mehreren Jahren als Selbstständige. Mit ihrem Mann und den drei Kindern lebt sie in der Nähe von Aachen. Seit dem Jahr 2000 trainiert sie ehrenamtlich Kinder im Schwimmverein ihrer Heimatstadt.
www.va-verlag.de, www.kinder-lernen-schwimmen.de

Dienstag, 8. August 2017

Schwimmen macht Spaß - Jana im Schwimmbad von Veronika Aretz

 Endlich hat Jana das Seepferdchen! Natürlich möchte sie jetzt so oft wie möglich schwimmen gehen – am liebsten zusammen mit Ben, der mit ihr in die erste Klasse geht. Denn er hat schon das Gold-Abzeichen und kann ihr bestimmt eine Menge beibringen. In der Schwimmhalle zeigt sich Ben jedoch von einer ganz anderen Seite … In dieser Geschichte sind einige Baderegeln versteckt. Schau mal, ob du sie finden kannst! Mit tollen Spielen, die man nachmachen kann!

Erhältlich bei Amazon und im VA-Verlag.

Kinder 5 - 10 Jahre






 Geschafft!
Zuletzt fragt Petra die Baderegeln ab: „Dürft ihr im Schwimmbad rennen?“
Ich sage: „Nein, weil der Boden nass ist und wenn wir rennen, können wir hinfallen und uns verletzen!“
Auch die anderen Fragen beantworten wir richtig. Schließlich überreicht uns Petra die Abzeichen. Nach dem Umziehen laufe ich zu Papa, der draußen auf mich wartet. Lachend halte ich ihm das Abzeichen vor die Nase.



„Wow, Jana, du hast es geschafft!“, sagt er. „Wollen wir das in der Eisdiele feiern?“
„Jaa!“, rufe ich und schon fährt Papa los. Unterwegs erzähle ich ihm: „Ich wollte beim Schwimmen aufgeben. Aber Petra hat mir Mut gemacht. Sie ist die beste Schwimmlehrerin der Welt!“

In der Eisdiele bestelle ich ein Biene-Maja-Eis und Papa trinkt einen Kaffee.
„Von jetzt an gehe ich immer alleine schwimmen“, sage ich. „Ich kann das ja jetzt!“
„Hm“, macht Papa. „Weißt du, im großen Becken kann es schon noch sein, dass du beim Spielen plötzlich nicht mehr kannst, und dann gehst du unter. Du musst erst noch mehr üben, bevor du alleine ins Schwimmbad darfst.“
Da kommt Ben aus meiner Klasse zu uns herüber. Auf dem Schulhof steht er immer alleine am Rand guckt gelangweilt, aber jetzt sieht er sogar ganz nett aus.



„Hallo Jana!“, sagte er.
„Ich habe gerade mein Seepferdchen-Abzeichen gemacht!“, rufe ich.
Ben winkt ab und sagt: „Das ist doch kinderleicht! Ich habe schon das Gold-Abzeichen!“
„Wirklich?“, fragt Papa erstaunt.
Ben nickt. „Mein Vater sagt, ich bin ein Naturtalent. Meine Mutter nennt mich Wasserfloh.“
„Dann kann ich ja morgen mit Ben in die Schwimmhalle gehen“, sage ich zu Papa. „Er kann mir helfen, wenn ich nicht mehr schwimmen kann.“
Doch Papa schüttelt den Kopf. „Das besprechen wir erst einmal mit Mama. Die wartet übrigens schon auf uns.“

Am nächsten Tag
Mit meinem großen Bruder Max gehe ich zusammen zur Schule. Im Park rieseln plötzlich lauter eklige Blätter auf uns herab.
„He!“, rufe ich. „Was soll denn das?“
Auf dem dicken Ast einer großen Eiche über uns sitzt Ben. Er hat einen Karton bei sich. Jetzt greift er hinein und wirft Laub auf mich herunter.
„Lass den Quatsch“, rufe ich. Ich schüttle mich und der Dreck fliegt aus meinen Haaren. Max lacht. „Das ist nicht lustig“, schimpfe ich.



„Wie bist du denn da raufgekommen?“, ruft Max zu Ben hinauf.
„Och“, winkt Ben lässig ab. „Das ist doch ganz einfach!“
„Pass bloß auf, dass du nicht runterfällst“, sagt Max. „Ich wette, das ist verboten!“
Da lacht Ben und wirft noch mehr Blätter runter.
Endlich sind wir auf dem Schulhof angekommen.
„Ich finde es gemein, dass du über mich gelacht hast!“, sage ich zu Max.
„Sei nicht so empfindlich“, antwortet er. „Das war doch gar nicht schlimm.“ Und damit geht er zu seinen Freunden.
Da kommt Ben zu mir. „Dein Bruder ist ja ziemlich blöd“, sagt er.



Vorhin fand ich Ben auch ziemlich blöd. Aber es ist trotzdem ziemlich cool, dass er so hoch auf den Baum raufgeklettert ist. Das würde sich Max nicht trauen. Aber ich schon. Vielleicht zeigt Ben mir ja mal, wie man auf Bäume klettert? ...

Vita:
Veronika Aretz wurde 1963 in Aachen geboren, hat Grafik-Design studiert und arbeitet seit mehreren Jahren als Selbstständige. Mit ihrem Mann und den drei Kindern lebt sie in der Nähe von Aachen. Seit dem Jahr 2000 trainiert sie ehrenamtlich Kinder im Schwimmverein ihrer Heimatstadt.
www.va-verlag.de, www.kinder-lernen-schwimmen.de

Dienstag, 23. Mai 2017

Schwimmen macht Spaß! Von Veronika Aretz



Klappentext

Schwimmen macht Spaß! – Wie Jana ihre Angst vor dem Wasser verliert

Die fünfjährige Jana hat Angst vor dem Wasser. Selbst die tolle Rutschbahn im Freibad kann sie nicht dazu bringen, ihre Furcht zu überwinden. Als ihre Mama sie zu einem Schwimmkurs anmeldet, glaubt Jana nicht daran, dass sie das Schwimmen jemals lernen wird. Doch dann ist der Kurs viel cooler, als sie es für möglich gehalten hätte …

Eine Geschichte darüber, wie aus einem Angsthäschen eine kleine Wasserratte wird.

Link zum Taschenbuch Amazon: https://www.amazon.de/dp/3944824644


Leseprobe (ab Seite 12):

Endlich ist es soweit: Zusammen gehen wir zur neuen Wasserrutsche. Viele Leute stehen dort schon Schlange.
„Na, wer will denn mal mit mir rutschen?“, fragt Papa unternehmungslustig.
„Ich!“, ruft Max sofort.
Ich zögere. Mama sieht es und lächelt. „Ich schau mir erst einmal an, ob ihr heil unten ankommt. Bleibst du bei mir, Jana?“
Ich nicke und bin froh, dass ich noch nicht rutschen muss.

Papa und Max kommen aus der Rutsche gesaust und platschen ins Wasser. Das Wasser spritzt bei ihnen besonders hoch. „Noch mal!“, ruft Max begeistert. Er zerrt Papa an der Hand.
Ich drehe mich weg, mir ist gar nicht gut.
„Wir Frauen gehen erst einmal im Kinderbecken planschen“, sagt Mama.

Doch beim Kinderbecken wartet eine böse Überraschung auf uns: Es ist gesperrt!
Enttäuscht sehe ich Mama an.
„Macht nichts“, sagt sie. „Ich zieh dir die Schwimmflügel an und wir gehen in das große Becken.“
Damit bin ich einverstanden. Doch da pfeift der Schwimmmeister und sagt: „In das Schwimmerbecken dürfen nur Kinder, die schon schwimmen können!“
Ich schaue mir die Kinder im großen Schwimmbecken an. Sie planschen, toben und springen. Manche werfen sich einen Ball zu. Alle haben Spaß.
Mama guckt ratlos. „Jana, du musst endlich mal Schwimmen lernen!“, sagt sie.
Aber mir reicht es jetzt. „Ich will nicht! Schwimmen ist doof!“, schreie ich.
Mama schüttelt ratlos den Kopf und geht mit mir zurück zu unserem Platz.




Vita:
Veronika Aretz wurde 1963 in Aachen geboren, hat Grafik-Design studiert und arbeitet seit mehreren Jahren als Selbstständige. Mit ihrem Mann und den drei Kindern lebt sie in der Nähe von Aachen. Seit dem Jahr 2000 trainiert sie ehrenamtlich Kinder im Schwimmverein ihrer Heimatstadt.
www.va-verlag.de, www.kinder-lernen-schwimmen.de


Dienstag, 19. August 2014

Kann die Sonne schwimmen von Alexandra Dannenmann


Weil der kleine Krake keine Flossen hat, kann er nicht schwimmen. Aber er will es unbedingt lernen, weil er wenigstens ein einziges Mal die Sonne sehen will. Jeden Tag übt er fleißig. Der kleine gelbe Fisch hat ihm nämlich erzählt, die Sonne habe auch keine Flossen. Trotzdem könne sie schwimmen. Abends versinke sie im Meer und am Morgen schwimme sie wieder nach oben. Ob es dem kleinen Kraken wohl gelingt, die Sonne zu sehen?
Ein Bilderbuch mit vielen farbigen Illustrationen für Kinder ab 2 Jahren. Erhältlich bei Amazon.