Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren

Freitag, 20. März 2015

Eisi Eisbär geht auf Reisen von Ramona Stolle



Klappentext

Was macht ein Eisbär, wenn er sich nichts sehnlicher wünscht, als an einem Sandstrand unter einer Palme zu sitzen?
Eisi Eisbär sitzt auf seiner Eisscholle und mag einfach kein Eis mehr sehen. Er träumt davon, Neues kennen zu lernen. Sonne, Strand und Palmen möchte er einmal erleben
So macht er sich eines Tages tatsächlich auf den Weg in die Fremde. Er steuert seine Eisscholle einfach Richtung Süden.

Was er auf seiner Reise erlebt, und ob er einen Palmenstrand findet, davon erzählt diese Reim-Geschichte.
Zeichungen von Thomas Dietrich.

Erschienen bei Epubli.
Bestellbar im Buchhandel und bei Amazon.
Das Ebook ist bei vielen Onlineshops und Bookrix erhältlich.


Leseprobe

Im Eismeer lebte einst ein Bär,
der liebte seine Scholle sehr.
Er saß auf ihr und ließ sich treiben,
im Norden wollte er nicht bleiben.

Den ganzen Tag nur Frost und Eis
und alle Berge waren weiß.
Das konnte Eisi nicht mehr sehn,
er wollte in die Fremde gehn.

 

Gemächlich schwamm die Scholle los.
Sie war ein kaltes, stolzes Floß
und darauf saß der Kapitän
auf seinem Po weich und bequem.

Die Nase hielt er in die Luft
und schnupperte schon süßen Duft
von Sonne, Strand und warmen Klängen
und von karibischen Gesängen.



Der Eisbär, den man Eisi nannte,
und der sonst nur den Nordpol kannte,
sah froh dem neuen Tag entgegen,
um Abenteuer zu erleben.

Ramona Stolle wurde in Berlin geboren, wo sie noch heute lebt. Sie hat ein Lehramtsstudium absolviert und Jugendliche in Englisch und Biologie unterrichtet. Das Schreiben von Geschichten sowie das Dichten und Reimen sind Leidenschaften aus Kindertagen, denen sie bis heute treu geblieben ist. 
In mehr als 30 Anthologien kann man ihre Beiträge finden.
Neben einigen Beiträgen in der Belletristik widmet sie sich doch hauptsächlich der Kinder- und Jugendliteratur. 
Den Büchern um ein englisches Schlossgespenst, einen abenteuerlustigen Eisbären sowie vieler kleiner Heldinnen und Helden aus den Adventskalendergeschichten werden noch weitere folgen, denn die Ideen gehen der Autorin noch lange nicht aus.

Mehr über die Autorin und ihre Geschichten findet ihr auf ihrer Homepage http://ramonastolle.npage.de/

Dienstag, 17. März 2015

Der kleine Bär Tapp von Rotraud Falke-Held




Klappentext:

Tapp lebt mit Mama und Papa in einer Wohnhöhle tief im Wald. Seine besten Freunde sind Kurt Hase und Freddi Fuchs. Aber natürlich kennt er auch noch viele andere Bewohner des Waldes. Tapp, ein kleiner Lausebengel, ist manchmal fröhlich, übermütig und ganz schön mutig, manchmal aber auch vorlaut und sogar ängstlich.
Mit seinen Freunden erlebt er im Wald viele Abenteuer

Ein liebenswertes Buch um Freundschaften zwischen Tieren, die menschliche Wesenszüge haben. Es eignet sich zum Vorlesen ab etwa 4 Jahren. Da Tapp schon ein Schulkind ist, mögen ihn aber auch noch Erstleser.
Zu jeder Geschichte gibt es ein buntes, meist ganzseitiges Bild von Heike Winkler.

Das Buch kann im Buchhandel bestellt werden (ISBN: 978-3-9811791-9-4) oder direkt beim Monolith Verlag (oder bei der Autorin)



Leseprobe aus der Geschichte „Tapp und Freddi“

Tapp liegt vor der Höhle im Wald und spielt Murmeln. Mama sitzt auf der Bank und liest die Bären-Nachrichten.
Gleich nebenan ist Familie Fuchs in einem Erdbau eingezogen. Ein kleiner Fuchs spielt mit einem bunten Papierding, an dem eine lange Schnur hängt.
„Was ist das für ein Ding?“, fragt Tapp seine Mama.
Sie sieht kurz auf. „Ein Papierdrache“, erklärt sie. „Ich hatte als Kind auch einen. Aber er ist in den Zweigen der Bäume hängen geblieben und kaputtgegangen.“
Tapp vergisst seine Murmeln und beobachtet, wie der kleine Fuchs die Schnur immer mehr abwickelt. Der Drache fliegt höher und höher.
Tapp findet das Spiel sehr spannend. Überhaupt ist es toll, dass jetzt in der Nachbarschaft ein Junge wohnt. Aber er weiß nicht so recht, wie er ihn ansprechen soll.
Da passiert es. Der Drache bleibt in einer Baumkrone hängen. Der kleine Fuchs zieht an der Schnur. Er will ihn befreien. Aber es klappt nicht. Er beginnt zu weinen.
Tapp springt sofort auf und läuft zu ihm. „Weinst du, weil du deinen Drachen nicht herunterbekommst?“
Der kleine Fuchs nickt schluchzend.
„Ich kann gut klettern. Soll ich den Drachen für dich holen?“
Der kleine Fuchs schaut auf. Er lächelt hoffnungsvoll. „Kannst du das wirklich?“
„Na klar. Ich heiße übrigens Tapp und du?“
„Ich heiße Freddi.“
Und schon beginnt Tapp, den hohen Baum hinaufzuklettern. Geschickt hangelt er sich von Ast zu Ast bis in die Baumkrone.



Rotraud Falke-Held wurde 1964 in Bad Driburg geboren.
Schon in der Grundschulzeit entdeckte sie die Freude am Schreiben.
Doch zunächst absolvierte sie eine solide kaufmännische Ausbildung und kann heute auf eine 20jährige Berufstätigkeit zurückblicken.
Nach der Geburt ihrer Kinder - in den Jahren 2000 und 2001 – gab sie ihre Berufstätigkeit auf. Sie begann, sich spannende Geschichten auszudenken – zunächst nur für ihre eigenen Kinder.
2009 erschien ihr erstes Kinderbuch „Der kleine Bär Tapp“ im Monolith Verlag.
Seither sind einige Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen, altersmäßig wachsen die Geschichten mit dem Alter ihrer eigenen Kinder.
Rotraud Falke-Held lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und der Hundedame Cacy in Büren.

Freitag, 13. März 2015

"Amelie und Amos sollen schlafen. Gute-Nacht-Geschichten für die Kleinsten" von Eva Markert


Klappentext:
Der kleine Amos schläft einige Tage bei seiner Cousine Amelie, weil seine Mama nicht zu Hause ist. Zu zweit ist es noch viel schwieriger einzuschlafen als allein. Dauernd passiert etwas Aufregendes! Sie begegnen einer Fee, einem Nasenbeißer, und Amos‘ Hamster verschwindet. Außerdem schmieden sie geheime Pläne, schleichen sich an die Eltern an, spielen Spiele im Dunkeln und vieles mehr.
Erhältlich bei Amazon.


Leseprobe:

Nasenbeißer
„Gute Nacht, schlaft schön“, sagen Amelies Mama und Papa.
„Ich weiß was“, flüstert Amelie, als sie hinausgegangen sind. „Bis wir einschlafen, spielen wir ein Spiel. Es heißt Tiere aufzählen. Wer die meisten Tiere kennt, hat gewonnen. Du fängst an.“
Amos findet die Idee gut. Er beginnt mit „Hund.“
„Katze.“
„Maus.“
Schon jetzt merken beide, dass sich das Spiel leichter anhört, als es ist. So viele Tiere scheint es gar nicht zu geben.
Tobi rattert in seinem Hamsterrad.
„Hamster“, sagt Amelie.
„Goldhamster“, kommt von Amos.
„Das gilt nicht!“, protestiert Amelie. „Hamster und Goldhamster, das ist doch dasselbe.“
„Ist es nicht“, widerspricht Amos. „Ein Goldhamster ist eine Art Hamster. Es gibt noch andere wie zum Beispiel Zwerghamster. Der Ben aus dem Kindergarten hat einen.“
„Na gut“, sagt Amelie. „Aber dann gilt auch Pudel. Ein Pudel ist eine Art Hund.“
„Dackel.“
„Schäferhund.“
„Äh … Ich weiß keinen Hund mehr. Ameise.“
„Käfer.“
„Libelle.“
„Nachtfalter.“
Es wird schon wieder schwierig.
„Mir fällt noch was ein!“, ruft Amos. „Die Tiere im Zoo. Löwen.“
„Tiger.“
„Elefanten.“
„Affen.“
Amos ist dran. Er kann es kaum glauben, aber ihm fällt beim besten Willen kein Tier mehr ein. Nicht ein einziges!
„Ich weiß noch eins!“, ruft Amelie. „Noch mehrere! Wenn dir keins mehr einfällt, habe ich gewonnen.“
Da sagt Amos: „Schwanzkatzen.“
„Schwanzkatzen!“, prustet Amelie. „Die gibt‘s doch gar nicht! Das hast du dir ausgedacht!“
„Wieso?“, erwidert Amos aufgebracht. „Katzen haben doch Schwänze. Warum soll es dann keine Schwanzkatzen geben?“
„Und Vögel haben Flügel. Aber Flügelvögel gibt es nicht.“
„Woher willst du das wissen? Vielleicht doch! Irgendwo auf der Welt.“
„Ich kann euch sagen, was es gleich hier im Zimmer gibt “, kommt da eine Stimme von der Tür. „Nämlich einen sehr bösen Onkel Volker. Oder einen sehr bösen Papa. Beides ist richtig und beides gilt.“
Amos fragt ängstlich: „Bist du wirklich böse, Onkel Volker?“
Der lacht und macht das Licht an. „Noch nicht“, antwortet er. „Aber wenn das hier so weitergeht, könnte es passieren, dass ich böse werde.“
„Gibt es Schwanzkatzen und Flügelvögel?“, erkundigt sich Amelie.
„Soweit ich weiß, nicht“, antwortet ihr Papa. „Aber wusstet ihr eigentlich, dass es Nasenbeißer gibt?“
„Nasenbeißer?“, lacht Amelie. „Was für ein Tier ist das denn?“
„Es läuft auf zwei Beinen und sieht aus wie ich“, antwortet ihr Papa. Dann beugt er sich zu Amelie hinunter und beißt sie ganz leicht in die Nase.
Amelie kreischt vor Lachen.
„Ich auch!“, ruft Amos.
Da beißt sein Onkel Volker auch ihn vorsichtig in die Nase.
„So, und jetzt wird geschlafen“, sagt er. „Sonst wird aus dem Nasenbeißer sehr schnell ein Popohauer.“
„Glaube ich nicht!“, schreien Amelie und Amos.
„Ich auch nicht“, antwortet der Papa. „Trotzdem ist ab sofort Ruhe im Karton.“
„Jaaaa!“, krähen die beiden.
Als es wieder dunkel ist, flüstern sie weiter miteinander. Ein paar Tiere fallen ihnen nämlich doch noch ein:
„Igel.“
„Maulwurf.“
„Schlang...“, nuschelt Amos und schläft ein.
„Fisch“, murmelt Amelie. „Gewonn...“
Dann schläft auch sie.

Eva Markert lebt in Ratingen bei Düsseldorf. Von Beruf ist sie Studienrätin mit den Fächern Englisch und Französisch. Außerdem besitzt sie ein Zertifikat für Deutsch als Fremdsprache und ist staatlich geprüfte Übersetzerin. In ihrer Freizeit arbeitete sie viele Jahre als Lektorin und Korrektorin in einem kleinen Verlag mit.
Zahlreiche Kurzgeschichten und Kindergeschichten von Eva Markert wurden in verschiedenen Hör- und Printmedien veröffentlicht. Ihre Kinder- und Jugendbücher sowie Romane und Kurzgeschichtensammlungen für Erwachsene sind bei Amazon und anderen Händlern erhältlich.

Link zu Amazon: http://amzn.to/1bIYDhv

Dienstag, 10. März 2015

Mombel der Mutmacher – von Beate Geng



Kurzbeschreibung:

„Er kommt immer aus dem Irgendwo und macht auch ängstliche Kinder wieder froh…“

Mombel ist ein Gespenst, das Paule immer dann erscheint, wenn er sich was nicht zutraut oder Angst hat.
Paule hasst den Sportunterricht. Deshalb schafft er es dann auch nicht über einen Kasten zu springen und blamiert sich so jedes Mal vor seiner ganzen Klasse. Das macht Paule natürlich traurig, weil er jedes Mal ausgelacht wird. Mombel ermutigt ihn, mehr Selbstvertrauen zu haben, damit er in Zukunft mit etwas mehr Mut an die Sache herangeht.
Und siehe da …
Altersempfehlung: 5 – 9 Jahre (große Schrift für Leseanfänger). - Erhältlich bei epubli-Verlag, Amazon und überall im Buchhandel

Leseprobe:
Der kleine Paule wohnte mit seinen Eltern und seinem großen Bruder in einem kleinen Dorf, namens Trötenheim. Das ist in der Nähe von Dingenshausen.
Er besuchte die zweite Klasse der Grundschule Büffeltal.

Eigentlich war Paule ein sehr aufgewecktes und frohes Kind und ging gern zur Schule, wenn da nur nicht der blöde Sportunterricht wäre. Paule hasste Sport, und weil er es nicht mochte, konnte er es natürlich auch nicht besonders gut und es lief immer alles schief.
Wenn das mal alles wäre. Nee, da gab es noch seine gemeinen Klassen-kameraden, welche sich immer lustig über Paule machten und ihn damit aufzogen. Martin zum Beispiel sagte: „Paule, Paule stolper nicht, sonst hast du wieder Schrammen im Gesicht.“ Schon brach die ganze Klasse in Gelächter aus.

Die Autorin:
Beate Geng wurde 1967 in Südbaden geboren.
Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Karlsruhe in Baden-Württemberg.
Sie ist Mutter von drei Kindern. Geschichten zu erfinden begeistert sie schon seit Schulzeiten. Zu diesem Buch wurde sie inspiriert, weil ihr jüngster Sprössling nicht gerne las. Er behauptete immer, er könne das nicht gut. Da er Bücher langweilig fand, kam ihr die Idee, ihn mit dieser Geschichte zu motivieren.
                   http://bit.ly/17MhkQJ