Leseproben für kleine Schmökerratten
- Kinderbücher von Indie-Autoren
Posts mit dem Label Leseanfänger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Leseanfänger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 5. April 2016

Schulgeschichten für Erstleser von Angelika Musold




Kurzbeschreibung
Endlich selber lesen können – das wünschen sich die meisten ABC-Schützen, wenn der Tag ihrer Einschulung gekommen ist. Damit das Erlernen dieser wichtigen Fähigkeit auch zügig gelingt, vertrauen Eltern voll und ganz der pädagogischen Erfahrung der Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer. Aber auch Eltern und Großeltern können das Lesen lernen ihrer Kinder sinnvoll unterstützen: mit Erstlesebüchern für Grundschüler. Diese Bücher knüpfen an die Vorlese-Erfahrung aus der Kindergartenzeit an und motivieren zum eigenständigen Lesen – eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erwerb des Leseverständnisses. Erstlesebücher von Musold.minis knüpfen an das Welt-, Sach-und Erfahrungswissen Ihrer Kinder an und schlagen damit eine Brücke zwischen den eigenen Erfahrungen ihres Kindes und der Welt der Buchstaben.
Mit Hilfe der vorliegenden Schulgeschichten für Erstleser festigen Ihre Kinder Ihre Leseverständnis-Fähigkeit und werden so zu geübten Lesern.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

• Thematisch unterschiedliche Texte aus dem Schulalltag, bei denen sich
Mädchen und Jungen gleichermaßen angesprochen fühlen.

• Kurz gefasste Texte mit einfachen Sätzen und Wortwiederholungen motivieren
besonders ungeübte Leser.

• Der Inhalt ermuntert Ihre Kinder zum Erzählen ihrer eigenen Erlebnisse in der
Schule.

• Verständnisrätsel nach jedem Text sichern das Verstehen des Gelesenen. 

Erhältlich bei Amazon. 

 


Kurzvita

Angelika Musold wurde am 01. April 1981 in Aalen (Baden-Württemberg) geboren und lebt mit ihrer Familie in Abtsgmünd.
Von Beruf ist
sie Grund- und Hauptschullehrerin mit den studierten Fächern Bildende Kunst, Deutsch und Religion. Seit 2009 schreibt und illustriert sie Bilderbücher für Kinder ab zwei Jahren. 



Autorenseite bei Amazon

Dienstag, 10. März 2015

Mombel der Mutmacher – von Beate Geng



Kurzbeschreibung:

„Er kommt immer aus dem Irgendwo und macht auch ängstliche Kinder wieder froh…“

Mombel ist ein Gespenst, das Paule immer dann erscheint, wenn er sich was nicht zutraut oder Angst hat.
Paule hasst den Sportunterricht. Deshalb schafft er es dann auch nicht über einen Kasten zu springen und blamiert sich so jedes Mal vor seiner ganzen Klasse. Das macht Paule natürlich traurig, weil er jedes Mal ausgelacht wird. Mombel ermutigt ihn, mehr Selbstvertrauen zu haben, damit er in Zukunft mit etwas mehr Mut an die Sache herangeht.
Und siehe da …
Altersempfehlung: 5 – 9 Jahre (große Schrift für Leseanfänger). - Erhältlich bei epubli-Verlag, Amazon und überall im Buchhandel

Leseprobe:
Der kleine Paule wohnte mit seinen Eltern und seinem großen Bruder in einem kleinen Dorf, namens Trötenheim. Das ist in der Nähe von Dingenshausen.
Er besuchte die zweite Klasse der Grundschule Büffeltal.

Eigentlich war Paule ein sehr aufgewecktes und frohes Kind und ging gern zur Schule, wenn da nur nicht der blöde Sportunterricht wäre. Paule hasste Sport, und weil er es nicht mochte, konnte er es natürlich auch nicht besonders gut und es lief immer alles schief.
Wenn das mal alles wäre. Nee, da gab es noch seine gemeinen Klassen-kameraden, welche sich immer lustig über Paule machten und ihn damit aufzogen. Martin zum Beispiel sagte: „Paule, Paule stolper nicht, sonst hast du wieder Schrammen im Gesicht.“ Schon brach die ganze Klasse in Gelächter aus.

Die Autorin:
Beate Geng wurde 1967 in Südbaden geboren.
Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Karlsruhe in Baden-Württemberg.
Sie ist Mutter von drei Kindern. Geschichten zu erfinden begeistert sie schon seit Schulzeiten. Zu diesem Buch wurde sie inspiriert, weil ihr jüngster Sprössling nicht gerne las. Er behauptete immer, er könne das nicht gut. Da er Bücher langweilig fand, kam ihr die Idee, ihn mit dieser Geschichte zu motivieren.
                   http://bit.ly/17MhkQJ

Dienstag, 28. Oktober 2014

Caro und Trolli … und das Monster von Doris Sutter


Klappentext:
Es ist etwas ganz Schreckliches, ja Schauerliches passiert. Ein Monster hat die Welt verschluckt und jetzt will es auch noch Fandango und ihre gesamte Mannschaft vertilgten. Die Eltern schlafen und hören gar nicht, wie sich das Monster am Boot zu schaffen macht. Und diese schreckliche Laute, die es ausstößt. Was soll Caro nur machen? Sie muss den Kampf aufnehmen.
Ob das wohl gut geht?
Mit Illustrationen von Nicole Keipke
ISBN: 978-3-943 710 246

Erhältlich bei Amazon.


Leseprobe:
Wo ist die Welt?
„Tack“, macht es. Und wieder: „Tack, tack.“
Caro blinzelt. Das fremde Geräusch hat sie geweckt.
„Es ist ja noch gar nicht richtig hell“, denkt sie.
Dunkel ist es nicht mehr, aber hell ist es auch noch nicht. Sie kuschelt sich tiefer in ihren Schlafsack. Es ist ein wunderbarer Schlafsack. Das Kopfkissen ist zu einer Sonne geformt. Krebse und Muscheln tummeln sich auf der Decke. Es ist ein richtiger Bootsschlafsack.
„Tack, tack“, macht es wieder. So richtig will Caro die Augen noch nicht öffnen.


Brüderchen René, der in der Nachbarkoje liegt, schmatzt ein bisschen auf seinem Schnuller herum. Von ihm kommt das Geräusch auch nicht. Das lässt Caro jetzt keine Ruhe. Sie krabbelt zum Bullauge, um festzustellen, was draußen los ist. Und, was sieht sie? Nichts! Draußen ist alles grau. Sie sieht kein Wasser und kein Ufer. Es gibt keine Sandinsel mehr und keinen Auwald. Es gibt einfach gar nichts mehr da draußen vor ihrem kleinen Fenster. Irgendetwas hat die Welt verschluckt. War das vielleicht dieses Ding, das an Fandango getackt hat? Will es jetzt versuchen, auch Fandango und alle Leute, die darin schlafen, zu verschlingen?



Dienstag, 2. Oktober 2012

Der Zauberhund von Ingrid Mayer


Magische Kindergeschichten
zum Lesen und Vorlesen
für Kinder im Alter von ca. 8 bis 11 Jahren, erhältlich bei Amazon.

Inhalt:
Rettet die Zauberschule!
Auch unbegabte Zauberschüler verdienen eine Chance. Können sie verhindern, dass ihre Schule abgerissen wird?

Der listige Zauberstab
Ein Zauberstab, dessen Meister ihn kaum mehr benutzt, begibt sich auf eine abenteuerliche Reise...

Herr Liebstock und der Zauberhund
Der Rentner Herr Liebstock kauft ein Haus auf dem Land, denn er möchte
möglichst ruhig leben. Doch schon nach kurzer Zeit zieht Merlin bei ihm ein
und bringt einiges durcheinander...

Der Zauberweiher
In einer rauen Winternacht spazieren die jungen Rehe Ricka und Erik durch
den nächtlichen Wald. Doch plötzlich nehmen sie eine seltsame Witterung
auf...


Leseprobe:

Im einem fernen Land namens Simsalandor pflegte man seit vielen hundert
Jahren Zauberer auszubilden. Viele begabte Kinder durften eine der berühmten
Zauberakademien besuchen. Doch leider fehlte manchen dafür das ausreichende
Können, und so mussten sie sich damit begnügen, ihre magischen Kenntnisse in
einer kleineren Schule zu erwerben.
In einer solchen Schule unterrichtete auch Herr Koriander. Als der
Unterricht begann, seufzte der Lehrer erst einmal abgrundtief. Was sollte
nur aus seinen Schülern werden? Ihnen Zaubern beizubringen, gestaltete sich
als äußerst schwierig. Denn vor ihm saßen nicht gerade begnadete Talente.
Allesamt waren sie durch die Aufnahmeprüfung der großen Akademien gerasselt.
Der schon stark ergraute Herr Koriander musste sich nun bemühen, den
unbegabten Magiern doch noch einen Funken Talent zu entlocken. Eine
schwierige Aufgabe. Beinahe jeder verließ diese Schule vorzeitig, ohne
wenigstens das einfache Zauberdiplom zu erhalten. Die Abgänger arbeiteten
später als Bäcker, Kaufmann und einer war sogar Theaterspieler geworden. Ein
richtiger Zauberer war jedoch noch nie aus dieser Schule hervorgegangen.

Kopfschüttelnd sah sich Herr Koriander im halb leeren Klassenzimmer um. Fast
die ganze Abschlussklasse war anwesend, obwohl nur in der letzten Reihe zwei
Jungen saßen. Der Unterricht begann. Mühselig versuchte er, den dicken
Tassilo dazu zu bewegen, einen Blumenstrauß herbeizuzaubern.
Ein Akademieschüler hätte ohne Probleme nicht nur einen einfachen Strauß
erscheinen lassen können, sondern auch genau einhundertundvier blaue
Narzissen mit roten Tupfen. Nicht so Tassilo. Der Junge bemühte sich
redlich. Er verfügte durchaus über magische Fähigkeiten. Doch was er auch
zauberte, es hatte jedes Mal die Gestalt von etwas Essbarem. Mal zauberte er
einen Braten, eine Tafel Schokolade und schließlich einen Blumenkohl –
immerhin etwas, in dessen Namen Blumen vorkamen. Tassilo konnte sich einfach
nicht richtig konzentrieren, denn er dachte immer nur ans Essen.

Bei seinem schüchternen Banknachbarn Bodo war es noch schlimmer. Mit seinen
ersten Zauberversuchen hatte er zwar Erfolg, aber bald fürchtete er sich zu
sehr vor den Gestalten, die dabei entstanden. Schreckliche Monster mit
gebogenen Hörnern auf dem Kopf, die furchtbar stanken und grässliche Laute
von sich gaben. Etwas anderes gelang ihm nicht. Meistens lief Bodo dann
wimmernd davon oder wurde vor lauter Angst ohnmächtig, und sein Lehrmeister
durfte zusehen, wie er dem Ungetüm Herr wurde. Schließlich weigerte er sich
völlig, noch irgendwelche magischen Handlungen durchzuführen, weil ihn die
Ergebnisse, die daraus entstanden, zu sehr ängstigten.

Dienstag, 18. September 2012

Rattenprinzessin Rapunzel von Annette Paul mit Illustrationen von Krisi Sz.-Pöhls



 Ich bin Prinz, eine kleine goldfarbene Ratte, und lebe freiwillig bei Rapunzel und ihrer verrückten Familie. Häufig muss ich mich eisern an Rapunzels Pulli festklammern, weil ich sonst bei ihrem Herumtoben hinunterfallen würde. Niemand nimmt hier Rücksicht auf eine kleine Ratte. Jeder denkt nur an sich!

Ohne mich hätte Rapunzel ihre Geschwister und Künstlereltern bisher nicht so unbeschadet überstanden. Ich sorge dafür, dass sie in der Schule gut mitkommt, notfalls sage ich ihr leise vor, und zu einer netten, hilfsbereiten Rattenprinzessin heranwächst. Schließlich will ich sie eines Tages heiraten.

Für Kinder ab 8 Jahre Erhältlich bei Amazon.





Rapunzel rennt hin und her. Dabei wirft sie Socken, Nachthemden und Pullis in einen Koffer. Als der Koffer voll ist, schmeißt sie den Rest einfach in einen großen Pappkarton. Ihr Spielzeug und ihre Bücher kippt sie obendrauf. Ich klammere mich eisern fest, bei ihrem Getobe habe ich Angst herunterzufallen. Wer nimmt in diesem verrückten Haus schon Rücksicht auf eine kleine Ratte? Jeder denkt nur an sich!
„Die Musikinstrumente packen wir mit den Koffern zuletzt in den Bus. Der Rest muss in den Laster“, sagt Nachtigall. Nachtigall ist die Mutter  Rapunzels und der anderen Chaoten.
„In den Koffer passt nichts rein“, sagt Rapunzel.
„Dann packe es in einen Karton!“
„Habe ich schon gemacht. Das Futter von Prinz muss ganz weit nach oben.“
„Na, er freut sich bestimmt, wenn du ihn mit Käse und Schinken fütterst, statt mit Nagerfutter.“
Manchmal kann Nachtigall tatsächlich Gedanken lesen. Nicht, dass sie besser wäre, im Gegenteil. Sie und Picasso sind viel schlimmer als die anderen. Dabei sind sie die Eltern dieser Schreihälse. Ich bin der einzige Vernünftige hier, aber wer hört hier auf eine kleine goldfarbene Ratte?
Warum habe ich mir das bloß angetan? Ich hätte damals vielleicht lieber im Kanal ertrinken sollen, als bei Rapunzel zu leben. Ihre Familie ist eine verrückte Künstlerfamilie. Der Vater, Picasso genannt, ist Maler. Angeblich ist er sehr talentiert. Nur hat das noch nie jemand so richtig erkannt. Also malt er Bilder, die er nur selten verkaufen kann, und damit sie nicht alle verhungern, gibt er Unterricht an Kunstschulen und Volkshochschulen. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, ist die Mutter, genannt Nachtigall, Sängerin. Ab und zu hat sie ein gut bezahltes Engagement. Dann muss die ganze Familie deswegen umziehen. Zusätzlich gibt sie Musikunterricht. Und damit ich und die Nachbarn richtig belästigt werden, spielen sämtliche sechs Kinder mindestens zwei Instrumente. Ohne Ohrschützer hält es hier keiner aus.
Kein Wunder, wenn sie alle etwas merkwürdig sind. Zu den Kindern gehört zunächst einmal Winnetou, der Älteste und auch Vernünftigste. Kein Wunder, er musste als Baby auch noch nicht ganz so unter dem Lärm seiner Familie leiden. Wie Winnetou aus den Büchern versucht er immer Frieden zu schließen. Er ist achtzehn und steht kurz vor seinem Abitur.
Der nächste ist Zorro, ein Gerechtigkeitsfanatiker, er ist siebzehn. Es folgen die Zwillinge Rosenrot und Schneeweißchen. Sie haben früher immer mit dem Bernhardiner ihrer Großeltern gespielt und sogar in seinem Korb geschlafen. Picasso meinte, sie wären wie die beiden Schwestern aus dem Märchen, die mit dem Bären spielen. Beide sind sechzehn. Am liebsten würden sie sofort ausziehen. Aber Geld hat hier keiner, also müssen sie bei ihrer Familie bleiben, bis sie selbst Geld verdienen. Cäsar ist dreizehn. Er hat schon früh erkannt, dass irgendjemand das Ganze organisieren muss, daher kommandiert er gern herum.
Rapunzel ist das Nesthäkchen. Den Namen hat sie, weil ich an ihrem Zopf, ähm Schal, aus einem Schacht geklettert bin. Sie hat die Familie, dank meiner Hilfe, bisher ziemlich unbeschadet überstanden. Sie ist neun Jahre alt und geht zur Grundschule. Damit sie später einmal das Gymnasium besuchen kann, helfe ich ihr in der Schule und bei den Hausaufgaben.
Ich selbst bin Prinz. Ich stamme aus der königlichen Familie der Goldratten. Wir sind mit den Wanderratten verwandt. Schon als ich klein war, erzählte meine Mutter immer die Vorhersage des Wahrsagers: „Eines Tages wird ein Prinz aus der königlichen Familie von einer Menschenprinzessin gerettet werden. Zum Dank bleibt er bei ihr und dient ihr treu. Sobald ihre Liebe groß genug ist, verwandelt er sich in einen Menschen, heiratet seine Prinzessin und die beiden bekommen viele Kinder. Bis zu ihrem Lebensende leben sie glücklich in einem Schloss.“
Wenn wir allein waren, hat meine Mutter mir zugeflüstert: „Der auserwählte Prinz soll auf seiner Pobacke ein Muttermal haben. Du hast dieses Mal. Eines Tages wirst du ein mächtiger Menschenkönig werden.“
Stundenlang verbrachte ich als kleine Ratte damit, meine Pobacke zu betrachten. Ja, ich habe unter dem goldenen Fell ein dunkles Mal. Später, als Jugendlicher, lachte ich über diese alte Prophezeiung. Doch dann spülte mich ein Unwetter in diesen Schacht, und kurz bevor meine Kraft mich verließ und ich ertrank, erschien Rapunzel und rettete mich. Jetzt warte ich darauf, dass Rapunzel erwachsen wird und sich der weitere Teil der Prophezeiung erfüllt. Woher allerdings das Schloss kommen soll, ist mir noch unklar.